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Prospektive Verlaufskontrolle bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe Syndrom zur Überprüfung der CPAP-Compliance
Bach, Magdalena (2014) Prospektive Verlaufskontrolle bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe Syndrom zur Überprüfung der CPAP-Compliance. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 07 Jul 2014 14:44
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.30042
Zusammenfassung (Deutsch)
Ziel der vorliegenden Arbeit war es, Prädiktoren für die CPAP Compliance von Patienten mit OSAS zu ermitteln, wobei neben den naheliegenden, schon in etlichen Studien untersuchten Parametern auch der Einfluss der Komorbidität mit Insomnie untersucht wurde. Zu diesem Zweck wurden in dieser prospektiv angelegten Studie die Daten von 82 Patienten, die im Schlaflabor Regensburg mit einem CPAP Gerät ...
Ziel der vorliegenden Arbeit war es, Prädiktoren für die CPAP Compliance von Patienten mit OSAS zu ermitteln, wobei neben den naheliegenden, schon in etlichen Studien untersuchten Parametern auch der Einfluss der Komorbidität mit Insomnie untersucht wurde.
Zu diesem Zweck wurden in dieser prospektiv angelegten Studie die Daten von 82 Patienten, die im Schlaflabor Regensburg mit einem CPAP Gerät versorgt wurden, erfasst und gespeichert. Nach 6 Monaten wurden nach telefonischer Abfrage der Compliance der Patienten, unter anderem auch durch die vom Gerät abgelesene Betriebsstundenzahl, die Ausgangsdaten der Patienten mit der Compliance korreliert um mögliche Zusammenhänge aufzudecken. Mittels multipler linearer Regressionsanalyse wurden anschließend verschiedene Parameter auf ihre Funktion als Prädiktor untersucht.
Bei diesen Untersuchungen zeigte sich als einziger Prädiktor die Insomnie, die mittels der Regensburg Insomnia Scale quantifiziert wurde. Bei der daraufhin angeschlossenen Analyse der Subitems dieses Fragebogens zeigten sich die Fragen nach der „Angst vor dem zu Bett gehen“ und dem „Gefühl, die ganze Nacht kein Auge zugetan zu haben“ als mit der Compliance korrelierende Variablen. Bei der anschließenden Regressionsanalyse zeigte das Modell mit der alleinigen Frage nach der „Angst vor dem zu Bett gehen“ die größte Güte. Bemerkenswert ist hierbei, dass allein durch diese Frage nach der „Angst vor dem zu Bett gehen“ über 20 % der Varianz der Compliance aller Patienten beschrieben werden.
Dieses eindeutige Ergebnis gewinnt zusätzlich an Bedeutung wenn man bedenkt, dass in den zahlreichen, bisher angefertigten Studien zur Prädiktorensuche der Compliance bei OSAS bislang kein konstanter Prädiktor ermittelt werden konnte. Bislang wurde der Einfluss der Insomnie auf die Compliance erst in zwei kürzlich veröffentlichten Studien untersucht, die zu konträren Ergebnissen gelangten.
Um die Ergebnisse unserer Studie zu sichern sind weitere prospektive Studien mit größeren Patientenkollektiven notwendig. Auch die Frage, ob sich die Patientencompliance durch eine Therapie einer bestehenden Insomnie steigern lässt, ist von enormer Bedeutung für die Praxis und sollte in folgenden Studien untersucht werden.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The aim of the study was to determine predictors for the CPAP compliance of patients with obstructive sleep apnea syndrome. Beside the common predictors, also the influence of the comorbidity with insomnia was investigated. Therefore the data of 82 patients of the sleep laboratory Regensburg, who are treated with a CPAP therapy, were collected and analyzed. After 6 month the patients were asked ...
The aim of the study was to determine predictors for the CPAP compliance of patients with obstructive sleep apnea syndrome. Beside the common predictors, also the influence of the comorbidity with insomnia was investigated.
Therefore the data of 82 patients of the sleep laboratory Regensburg, who are treated with a CPAP therapy, were collected and analyzed. After 6 month the patients were asked about their compliance via the operating hours of the CPAP machine. Using multiple linear regression analysis different parameters were investigated as predictors.
The only significant predictor in this study was the insomnia, tested by the Regensburg Insomnia Scale. In the following analysis of the subitems of the questionnaire the both subitems “I am afraid to go to bed because of my disturbed sleep” and “I feel that I have not slept all night” showed a correlation to the compliance. The subitem “I am afraid to go to bed because of my disturbed sleep” explains over 20% of the variance of the compliance.
More prospective studies with bigger samples are required to proof the results of our study. Also the question if it is possible to raise the compliance by treating the insomnia is important and should be investigated in following studies.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 7 Juli 2014 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Rainer Rupprecht |
| Tag der Prüfung | 18 März 2014 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie |
| Stichwörter / Keywords | CPAP, Compliance, OSAS, obstruktive Schlafapnoe |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-300423 |
| Dokumenten-ID | 30042 |
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