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Einfluss des Differenzierungsgrades mesenchymaler Stammzellen in Tissue Engineering Matrices auf das angiotaktische Verhalten in vivo
Reitz, Vincent M. (2017) Einfluss des Differenzierungsgrades mesenchymaler Stammzellen in Tissue Engineering Matrices auf das angiotaktische Verhalten in vivo. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 23 Feb 2017 11:40
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.35264
Zusammenfassung (Deutsch)
Pluripotente mesenchymale Stammzellen verfügen über ein hohes Potential, zukünftig die Grundlage geeigneter Tissue Engineering Produkte zu bilden, die bei Knorpel- und Knochensubstanzdefekten therapeutisch eingesetzt werden können. Zahlreiche Faktoren sowie die Mechanismen ihres Zusammenwirkens im Hinblick auf die Chondrogenese in vivo und die ausgeprägte Homöostase des Gelenkknorpels sind bisher ...
Pluripotente mesenchymale Stammzellen verfügen über ein hohes Potential, zukünftig die Grundlage geeigneter Tissue Engineering Produkte zu bilden, die bei Knorpel- und Knochensubstanzdefekten therapeutisch eingesetzt werden können. Zahlreiche Faktoren sowie die Mechanismen ihres Zusammenwirkens im Hinblick auf die Chondrogenese in vivo und die ausgeprägte Homöostase des Gelenkknorpels sind bisher jedoch nicht ausreichend bekannt. Ein zentraler Aspekt dabei ist die Angiogenese.
Diese wurde anhand intravitalmikroskopischer Beobachtungen von Tissue Engineering Produkten aus Chondrozyten unterschiedlicher Differenzierungsstufen in Rückenhautkammern untersucht. Zusätzlich wurden spezifische Differenzierungsmarker immunhistochemisch (Kollagen I, II, X, CD31) und mittels ELISA (VEGF) nachgewiesen. Sowohl unter chondrogener als auch unter hypertropher Differenzierung wurde eine deutliche Zunahme der Gefäßdichte am Matrixrand beobachtet. Ein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen bestand nicht. Insbesondere die Integration des Tissue-Engineering-Konstrukts in den lebenden Organismus stellte eine hochvulnerable Phase dar, in der ein teilweiser Verlust der Zelldifferenzierung auftrat.
In der Gesamtbeschau der Ergebnisse kommt zum Ausdruck, wie sehr Zelldifferenzierung, Angiogenese und Inflammation von einem Verhältnis permanenter wechselseitiger Beeinflussung geprägt sind.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The influence of mesenchymal stem cells on their angiotactic behaviour was analyzed using immunohistochemistry (Coll I, II, X, CD 31), intravital microscopy (microvascular density) and ELISA (VEGF). Two different groups with chondrogenic and hypertrophic cells were cultured in tissue engineering matrices and implanted into mice using dorsal skin fold chambers. There was no significant difference between the groups.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | Februar 2017 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Peter Angele |
| Tag der Prüfung | 22 Februar 2017 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Unfallchirurgie |
| Stichwörter / Keywords | MSC, DSFC, Rückenhautkammer, Hyperthrophie, hypertroph, chondrogen, Angiogenese, Tissue Engineering, Knorpel, Gelenkknorpel, Arthrose, Knochendefekt, Kollagen I, Kollagen II, Kollagen X, CD31, DMMB, Alkalische Phosphatase, Intravitalmikroskopie, VEGF, Nacktmäuse, Chondrocyten, Fluoreszenzmikroskopie, Hypoxie, Matrix, experimentelle Unfallchirurgie, Beckenkammpunktion |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-352645 |
| Dokumenten-ID | 35264 |
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