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Maurin, Mark Andreas

Distressed Real Estate Assets: Untersuchung zu notleidenden Immobilien in Zwangsversteigerungsverfahren

Maurin, Mark Andreas (2018) Distressed Real Estate Assets: Untersuchung zu notleidenden Immobilien in Zwangsversteigerungsverfahren. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 21 Sep 2018 08:04
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.37710


Zusammenfassung (Englisch)

This analysis estimates the foreclosure discount for the German residential market in the years from 2008-2011. With the help of a hedonic regression model it could be proven that residential units in foreclosures show a clear discount compared to non-foreclosed residential assets with similar characteristics. The analysis is based on a unique dataset. In total, data from more than 800,000 German ...

This analysis estimates the foreclosure discount for the German residential market in the years from 2008-2011. With the help of a hedonic regression model it could be proven that residential units in foreclosures show a clear discount compared to non-foreclosed residential assets with similar characteristics. The analysis is based on a unique dataset. In total, data from more than 800,000 German properties were included in this study. The number of foreclosed properties alone exceeds 135,000 individual properties. To the best of one's knowledge this is the first attempt to estimate the foreclosure discount for the German housing market.
As the sub-prime crisis has shown in the past, a sharp increase in foreclosures can lead to unpredictable problems for real estate markets. For this reason, the findings of this study are relevant for both financial institutions and regulatory bodies.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Untersuchung wird der Abschlag für notleidende Wohnimmobilien in Zwangsversteigerungsverfahren in den Jahren zwischen 2008-2011 ermittelt. Mit Hilfe eines hedonischen Regressionsmodells konnte nachweisen werden, dass Wohneinheiten in Zwangsversteigerungen einen deutlichen Abschlag gegenüber freihändig gehandelten Immobilien aufweisen. Die Analyse basiert dabei auf einem einzigartigen ...

In dieser Untersuchung wird der Abschlag für notleidende Wohnimmobilien in Zwangsversteigerungsverfahren in den Jahren zwischen 2008-2011 ermittelt. Mit Hilfe eines hedonischen Regressionsmodells konnte nachweisen werden, dass Wohneinheiten in Zwangsversteigerungen einen deutlichen Abschlag gegenüber freihändig gehandelten Immobilien aufweisen. Die Analyse basiert dabei auf einem einzigartigen Datensatz: Insgesamt wurden für dieses Forschungsvorhaben Daten von über 800.000 Immobilien einbezogen; die Zahl zwangsversteigerter Immobilien beträgt davon alleine über 135.000 Einzelobjekte. Diese Untersuchung stellt die bis zum heutigen Tage detaillierteste empirische Ermittlung von Zwangsversteigerungsabschlägen für den deutschen Wohnungsmarkt dar.
Wie die Subprime-Krise in der Vergangenheit gezeigt hat, kann das vermehrte Auftreten von Zwangsversteigerungen dazu führen, dass sich die Probleme eines Immobilienmarktes auf andere Gütermärkte übertragen und daraus eine globale Wirtschaftskrise entstehen kann. Aus diesem Grund sind die Ergebnisse dieser Untersuchung sowohl für Finanzinstitute als auch für Aufsichtsbehörden relevant.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum21 September 2018
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Tobias Just
Tag der Prüfung3 Oktober 2017
InstitutionenWirtschaftswissenschaften > Institut für Immobilienenwirtschaft / IRE|BS
Wirtschaftswissenschaften > Institut für Immobilienenwirtschaft / IRE|BS > Lehrstuhl für Immobilienwirtschaft (Prof. Dr. Tobias Just)
Stichwörter / KeywordsDistressed Real Estate Assets, Zwangsversteigerung, Immobilien, notleidende Immobilien, Bewertung, Immobilienverwertung, foreclosure, Zwangsversteigerungsabschlag
Dewey-Dezimal-Klassifikation300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-377107
Dokumenten-ID37710

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