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Retrieval-Induced Remembering of Episodic Memories
Wallner, Lisa Anne (2018) Retrieval-Induced Remembering of Episodic Memories. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 19 Nov 2018 05:56
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.37945
Zusammenfassung (Englisch)
Numerous studies in the past decade have shown that active retrieval from episodic memory is able to boost retention. Retrieval of some studied information has been shown to improve both the recall of retrieved information and the recall of related though not retrieved information. This thesis investigates two effects of retrieval-induced remembering in more depth: the beneficial effect of ...
Numerous studies in the past decade have shown that active retrieval from episodic memory is able to boost retention. Retrieval of some studied information has been shown to improve both the recall of retrieved information and the recall of related though not retrieved information. This thesis investigates two effects of retrieval-induced remembering in more depth: the beneficial effect of selective memory retrieval of some item on other items (chapter 1) and the beneficial effect of repeated recall on later recall performance, i. e., hypermnesia (chapter 2).
The beneficial effect of selective retrieval of some items from a list on the other items from the list has been attributed to context reactivation processes. However, to date there has been no direct evidence for this proposal. Thus, by showing the effect after impaired access to the study context but not when study context was reinstated, Experiments 1-3 provide the first direct evidence; they also indicate that the format of selective item repetition influences these context reactivation processes.
Also, the mechanisms that underlie hypermnesia have not been clearly identified to date. Thus, Experiments 4-7 investigate the role of delay between study and test, which is predicted differently by the single accounts on hypermnesia. They suggest to favor a retrieval practice explanation of hypermnesia by showing that hypermnesia increases with longer delays, at least after repeated free recall tests.
Notably, the present results support the assumption of retrieval as an active process that increases retention and, above all, broaden this view as they deepen our understanding of the way how re-trieval benefits our memories.
Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)
Zusammenfassung: Zahlreiche Studien im letzten Jahrzehnt haben gezeigt, dass aktiver Abruf von episodischen Erinnerungen deren Erinnerungsstärke fördert. Dabei wurde deutlich, dass Abruf sowohl die Erinnerungsleistung der wiederholten Informationen, als auch die Erinnerungsleistung nicht wiederholter aber in Zusammenhang stehender Informationen erhöht. In der vorliegenden Arbeit werden zwei ...
Zusammenfassung: Zahlreiche Studien im letzten Jahrzehnt haben gezeigt, dass aktiver Abruf von episodischen Erinnerungen deren Erinnerungsstärke fördert. Dabei wurde deutlich, dass Abruf sowohl die Erinnerungsleistung der wiederholten Informationen, als auch die Erinnerungsleistung nicht wiederholter aber in Zusammenhang stehender Informationen erhöht. In der vorliegenden Arbeit werden zwei Effekte zu abrufinduzierter Förderung genauer untersucht: der Fördereffekt des selektiven Abrufs auf verwandte Informationen (Kapitel 1) und der Fördereffekt des wiederholten Abrufs auf die spätere Erinnerungsleistung, welcher als Hypermnesie bezeichnet wird (Kapitel 2).
Es wird angenommen, dass der Fördereffekt des selektiven Abrufs von einer Teilmenge der Wörter einer Liste auf die anderen Wörter der Liste durch Kontextreaktivierungsprozesse entsteht. Jedoch gibt es bisher keine direkten Belege für diese Annahme. Indem der Effekt nach beeinträchtigtem Zugang zum Lernkontext gezeigt werden konnte, nicht jedoch wenn der Lernkontext wiederhergestellt wurde, liefern die Experimente 1-3 den ersten direkten Beleg. Zudem legen deren Ergebnisse nahe, dass das Format der selektiven Wiederholung diese Kontextreaktivierungsprozesse beeinflusst.
Auch die Mechanismen, die Hypermnesie zugrundeliegen, sind bis heute nicht hinreichend identifi-ziert. Deshalb untersuchen die Experimente 4-7 die Rolle des Intervalls zwischen Lern- und Testphase, welche von den einzelnen Erklärungsansätzen zu Hypermnesie unterschiedlich vorhergesagt wird. Deren Ergebnisse sprechen für eine Abrüfübungserklärung von Hypermnesie, da sie zeigen, dass das Ausmaß von Hypermnesie mit längerem Behaltensintervall über wiederholte freie Abruftests zunimmt.
Insgesamt unterstützen die Ergebnisse beider Kapitel die Annahme von Abruf als aktivem Prozess, der die Erinnerungsleitungen steigern kann. Zudem erweitern sie diese Ansicht, indem sie unser Verständnis darüber vertiefen, wie Abruf unsere Erinnerungen fördert.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 19 November 2018 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Karl-Heinz T. Bäuml |
| Tag der Prüfung | 14 November 2018 |
| Institutionen | Humanwissenschaften > Institut für Psychologie > Lehrstuhl für Psychologie IV (Entwicklungs- und Kognitionspsychologie) - Prof. Dr. Karl-Heinz Bäuml |
| Stichwörter / Keywords | Retrieval, Beneficial Effect, Context |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 100 Philosophie und Psychologie > 150 Psychologie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-379450 |
| Dokumenten-ID | 37945 |
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