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Anwendungsmodalitäten der sakralen Neuromodulation im deutschsprachigen Raum im Jahr 2014
Wimmer, Klaus Franz Josef (2019) Anwendungsmodalitäten der sakralen Neuromodulation im deutschsprachigen Raum im Jahr 2014. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 22 Mai 2019 07:48
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.40226
Zusammenfassung (Deutsch)
Anwendungsmodalitäten der sakralen Neuromodulation im deutschsprachigen Raum im Jahr 2014 Abstrakt Einführung: Die sakrale Neuromodulation ist ein minimalinvasives operatives Verfahren, das als zentrale Zweitlinien-Therapie in der Behandlung der überaktiven Harnblase mit und ohne Urinverlust, der nicht obstruktiven Harnretention sowie der Stuhlinkontinenz von Urologen Chirurgen und ...
Anwendungsmodalitäten der sakralen Neuromodulation
im deutschsprachigen Raum im Jahr 2014
Abstrakt
Einführung: Die sakrale Neuromodulation ist ein minimalinvasives operatives Verfahren,
das als zentrale Zweitlinien-Therapie in der Behandlung der überaktiven Harnblase mit und ohne Urinverlust, der nicht obstruktiven Harnretention sowie der Stuhlinkontinenz von Urologen Chirurgen und (Uro-)Gynäkologen erfolgreich eingesetzt wird. Trotz deutlich häufigerer Anwendung des Verfahrens, ist keine in gleichem Ausmaß verlaufende Zunahme an standardisierter Vorgehensweise zu sehen. Ziel der Arbeit war es, anhand einer Umfrage die SNM-Behandlungsstrategien im deutschsprachigen Raum zu erfassen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Zentren beziehungsweise der anwendenden Fachgebiete aufzuzeigen, unterschiedliche Strategien zu erkennen und daraus neue Ziele und Fragestellungen zu eruieren.
Methoden: Sämtliche für das Verfahren relevante Themenbereiche wurden in einem 30 Fragen umfassenden Fragebogen formuliert und mittels eines Online Umfrageportals an Zentren, die die SNM im deutschsprachigen Raum als Therapiemethode regelmäßig anwenden, versandt. Nach Erhalt der Antworten wurden diese statistisch ausgewertet und kritisch mit dem aktuellen Wissensstand verglichen.
Ergebnisse: Von 432 angefragten Einrichtungen in Deutschland Österreich und der Schweiz erhielten wir 83 Antworten. Wie vermutet, zeigte sich in der Untersuchung, dass in vielen Teilbereichen des Verfahrens eine signifikante Variabilität in der Anwendung zu beobachten ist. In Verfahrensabschnitten, in denen aufgrund einer ausreichenden Datenlage klare Empfehlungen vorliegen, werden diese auch vom überwiegenden Teil der Befragten vollständig in ihrer Handlungsweise berücksichtigt. (z.B. Hauptindikationen)
Bereiche, für die eine geringere oder keine Evidenz vorliegt, führen nicht nur unter den verschiedenen Fachdisziplinen, sondern auch innerhalb einer Fachrichtung zu einer sehr inhomogenen Vorgehensweise. (unter anderem erweiterte Indikationen, uni-versus bilaterale Stimulation, Antibiose, Anwendung von PNE oder Tined Lead Elektroden) Schlußfolgerung: Für eine Optimierung der klinischen Resultate stellt sich neben der Durchführung weiterer Untersuchungen auch die Forderung nach einem zentralen Datenregister.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Treatment modalities of sacral neuromodulation in German- speaking countries in 2014 ABSTRACT INTRODUCTION: Sacral neuromodulation is a minimal invasive surgical procedure that has been successfully used as a central second-line therapy in the treatment of overactive bladder with-or without urinary incontinence, non-obstructive urinary retention and fecal incontinence by urologists, surgeons ...
Treatment modalities of sacral neuromodulation in German- speaking countries in 2014
ABSTRACT
INTRODUCTION: Sacral neuromodulation is a minimal invasive surgical procedure that has been successfully used as a central second-line therapy in the treatment of overactive bladder with-or without urinary incontinence, non-obstructive urinary retention and fecal incontinence by urologists, surgeons and (uro-) gynecologists. Despite a much more frequent use of this procedure, the standardized method didn’t increase equally. The aim of the study was to capture the SNM treatment strategies in German- speaking countries and to point out similarities and differences between the individual clinics and between the different medical specialities in order to identify different strategies and to find out new goals and issues. METHODS: All topics relevant to the procedure were formulated in a questionnaire consisting of 30 questions and sent via an online survey portal to centers in German-speaking countries that regularly apply SNM as a therapeutic method. After receiving the answers, these were statistically evaluated and critically compared with the current state of knowledge. RESULTS: From 432 institutions in Germany, Austria and Switzerland we received 83 answers. As expected, the study showed that in many areas of the procedure a significant
variability can be observed. Clear recommendations in procedural sections based on sufficient data are also taken fully into account .
Areas with little or without evidence lead to a very inhomogeneous approach not only between the different medical specialities but also within one.
Conclusion: In order to optimize the clinical results and in addition to the need for further examinations there is a demand for a central data register.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 22 Mai 2019 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof.Dr. Hans-Martin Fritsche |
| Tag der Prüfung | 7 Mai 2019 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Urologie |
| Stichwörter / Keywords | sacral neuromodulation, treatment modalities, German-speaking countries |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 660 Technische Chemie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Unbekannt / Keine Angabe |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-402261 |
| Dokumenten-ID | 40226 |
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