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Schirrotzki, André Peter

Prävalenz und Interdependenzen von kindlichen Kieferasymmetrien und der idiopathischen Skoliose

Schirrotzki, André Peter (2020) Prävalenz und Interdependenzen von kindlichen Kieferasymmetrien und der idiopathischen Skoliose. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 19 Jun 2020 07:16
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.43283


Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel war es, in einer Pilotstudie die Grundlage für mögliche weitere interdisziplinäre Forschungen zu schaffen und zuerst einmal zu klären, ob ein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen orthopädischer und kieferorthopädischer Behandlungs-maßnahmen mit Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden kann. Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen einer Wirbelsäulendeformation in Form der ...

Ziel war es, in einer Pilotstudie die Grundlage für mögliche weitere interdisziplinäre Forschungen zu schaffen und zuerst einmal zu klären, ob ein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen orthopädischer und kieferorthopädischer Behandlungs-maßnahmen mit Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden kann.
Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen einer Wirbelsäulendeformation in Form der idiopathischen juvenilen Skoliose und Deformationen in der Kiefer-entwicklung bietet ein äußerst komplexes Feld, das hinsichtlich verschiedener Aspekte analysiert werden kann. Zum einen können Befunde erhoben und miteinander verglichen werden. Dies wurde in Literatur schon des Öfteren mit unterschiedlichen Ergebnissen abgehandelt. In der vorliegenden Studie wurden nicht nur die phäno-typischen Befunde miteinander verglichen, sondern es wurde vor allem der zeitliche Aspekt der verschiedenen Behandlungsmaßnahmen von Orthopäden und Kieferorthopäden in den Fokus genommen.
Interessanterweise wurden fast zwei Drittel (60%) der Patienten zeitgleich kieferorthopädisch wie auch orthopädisch behandelt. Bei einer durchschnittlichen gemeinsamen Behandlungsdauer von 34,7 Monaten legt die Studie nahe, dass ein interdisziplinäres Behandlungskonzept äußerst sinnvoll erscheint, sofern sich die These der gegenseitigen Beeinflussung mithilfe weiterer Studien bestätigt. Wenn man die Gesamtbehandlungszeit als Maßstab für die Komplexität und Schwierigkeit der Behandlung erwägt, legt die eigene Studie die Vermutung nahe, dass entweder die Korrektur thorakaler und zervikaler Skoliosen die Behandlung der kiefer-orthopädischen Deformationen erschwert oder Patienten schwerwiegendere kieferorthopädische Befunde aufweisen.
Durch die vorliegende Pilotstudie können die Forschungsgruppen für weitere Studien genauer selektiert werden und damit einzelne Aspekte besser kritisch erörtert werden.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

The aim was to create the basis for possible further interdisciplinary research in a pilot study and first of all to clarify whether a scientific connection between orthopedic and orthodontic treatment measures can be proven with probability. The investigation of the connection between a spinal column deformation in the form of idiopathic juvenile scoliosis and deformations in jaw development ...

The aim was to create the basis for possible further interdisciplinary research in a pilot study and first of all to clarify whether a scientific connection between orthopedic and orthodontic treatment measures can be proven with probability.
The investigation of the connection between a spinal column deformation in the form of idiopathic juvenile scoliosis and deformations in jaw development offers an extremely complex field that can be analyzed with regard to various aspects. On the one hand, findings can be collected and compared with one another. This has often been dealt with in literature with different results. In the present study, not only were the phenotypical findings compared, but the focus was also on the temporal aspect of the various treatment measures by orthopedic and orthodontists.
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Interestingly, almost two thirds (60%) of the patients received orthodontic and orthopedic treatment at the same time. With an average duration of treatment of 34.7 months, the study suggests that an interdisciplinary treatment concept seems extremely useful, provided that the thesis of the mutual influence is confirmed by further studies. If one considers the total treatment time as a measure of the complexity and difficulty of the treatment, the own study suggests that either the correction of thoracic and cervical scoliosis complicates the treatment of orthodontic deformations or that patients have more serious orthodontic findings.
With the help of this pilot study, the research groups can be selected more precisely for further studies and thus individual aspects can be better discussed critically.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum19 Juni 2020
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr.Dr. Joachim Grifka
Tag der Prüfung28 Mai 2020
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Orthopädie
Stichwörter / KeywordsKieferasymmetrien, idiopathischen Skoliose
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-432832
Dokumenten-ID43283

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