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Schizophrenie als Korrelat dysfunktioneller Konnektivität – eine fMRT-Studie
Schneider, Josephine (2020) Schizophrenie als Korrelat dysfunktioneller Konnektivität – eine fMRT-Studie. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 03 Aug 2020 08:34
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.43500
Zusammenfassung (Englisch)
The present study showed that there is a significant difference in the functional connectivity in some connections between schizophrenic patients and healthy controls. There is no significant correlation between the functional connectivity changes and symptoms. But there is a significant correlation between functional connectivity changes and the onset of the disease. Functional connectivity could be used as a screening parameter in the future.
Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)
In dieser Studie wurden 19 an Schizophrenie erkrankte Patienten und 20 gesunde Kontrollprobanden mittels fMRT auf Unterschiede hinsichtlich ihrer funktionellen Konnektivität untersucht. Weiterhin wurden mögliche Zusammenhänge zwischen der Konnektivität und dem Krankheitsverlauf bzw. Auffälligkeiten in der Psychopathologie erforscht. Der Fokus hinsichtlich der Konnektivität lag auf den beiden ...
In dieser Studie wurden 19 an Schizophrenie erkrankte Patienten und 20 gesunde Kontrollprobanden mittels fMRT auf Unterschiede hinsichtlich ihrer funktionellen Konnektivität untersucht. Weiterhin wurden mögliche Zusammenhänge zwischen der Konnektivität und dem Krankheitsverlauf bzw. Auffälligkeiten in der Psychopathologie erforscht.
Der Fokus hinsichtlich der Konnektivität lag auf den beiden intrinsischen Netzwerken DMN sowie EN. Es wurde auch eine globale Analyse der unterschiedlichen ROIs (regions of interest) durchgeführt. Nachdem sowohl mit Patienten als auch Probanden die Resting State-fMRT-Messung durchgeführt wurde, erfolgte im Anschluss die Überprüfung des Intelligenzquotienten mittels einer gekürzten Version des HAWI-E sowie die psychopathologische Testung. Wir untersuchten die unterschiedliche Ausprägung der funktionellen Konnektivität, den Zusammenhang zwischen der funktionellen Konnektivität der Symptomschwere, sowie den Zusammenhang zum Alter bei Diagnosebeginn.
In dieser Studie wurden 16 auffällige Verbindungen herausgefunden, welche entweder Bestandteil des EN bzw. der Globalanalyse waren. Wir könnten eine veränderte funktionelle Konnektivität in einigen Verbindungen feststellen, außerdem belegten wir einen Negativ-Korrelation zwischen funktioneller Konnektivität und dem Alter bei Symptombeginn. Wir konnten keinen Zusammenhang zwischen der Konnektivität und der Symptomschwere feststellen.
Die vorliegenden Ergebnisse verdeutlichen, dass eine veränderte funktionelle Konnektivität anscheinend pathognomonisch für die Schizophrenie ist. Diese Tatsache könnte man in Zukunft nutzen und Personen mit einer gesteigerten Vulnerabilität im Rahmen von Vorsorgemaßnahmen auf eine erhöhte FC untersuchen, um eine frühzeitige Therapie einzuleiten. Langfristig könnte dies die Krankheitsprognose vieler Patienten positiv beeinflussen.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 3 August 2020 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Thomas Frodl |
| Tag der Prüfung | 15 Juli 2020 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie |
| Stichwörter / Keywords | Schizophrenie, fMRT, funktionelle Konnektivität |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-435000 |
| Dokumenten-ID | 43500 |
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