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Kooperative Planung von Maßnahmen zur Bewegungsförderung
Gelius, Peter
, Brandl-Bredenbeck, Hans Peter, Hassel, Holger, Loss, Julika
, Sygusch, Ralf, Tittlbach, Susanne, Töpfer, Clemens, Ungerer-Röhrich, Ulrike and Pfeifer, Klaus
(2020)
Kooperative Planung von Maßnahmen zur Bewegungsförderung.
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 64 (2), pp. 187-198.
Date of publication of this fulltext: 11 Oct 2021 13:10
Article
DOI to cite this document: 10.5283/epub.50596
Abstract
Hintergrund Trotz verschiedener nationaler und internationaler politischer Initiativen zur Steigerung des Bewegungsniveaus in der Bevölkerung bleibt die Erarbeitung effektiver Interventionen zur Bewegungsförderung eine Herausforderung. Dabei rücken zunehmend partizipative Ansätze, die zentrale Gruppen und Organisationen in den Settings aktiv in die Erarbeitung konkreter Maßnahmen einbeziehen, in ...
Hintergrund
Trotz verschiedener nationaler und internationaler politischer Initiativen zur Steigerung des Bewegungsniveaus in der Bevölkerung bleibt die Erarbeitung effektiver Interventionen zur Bewegungsförderung eine Herausforderung. Dabei rücken zunehmend partizipative Ansätze, die zentrale Gruppen und Organisationen in den Settings aktiv in die Erarbeitung konkreter Maßnahmen einbeziehen, in den Fokus der Betrachtung.
Zielsetzung
Dieser Artikel berichtet über die Erfahrungen des Forschungsverbundes Capital4Health mit der Nutzung des partizipativen Ansatzes der „kooperativen Planung“ bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Bewegungsförderung für verschiedene Altersgruppen.
Ergebnisse
Der kooperative Planungsansatz wurde von Capital4Health in den Settings Kindertagesstätte, Schule, berufliche Bildung (Automechatronik und Pflege) sowie Kommunen (mit Fokus auf Männer über 50) umgesetzt. Während die zentralen Elemente des Ansatzes in allen Settings umgesetzt wurden, unterschieden sich die Planungsprozesse teils deutlich bezüglich des Spektrums der einbezogenen Gruppen und Organisationen, Anzahl der Teilnehmenden und Sitzungen, der konkret entwickelten Maßnahmen sowie der Evaluationsmethoden und erzielten Wirkungen auf individueller und systemischer Ebene.
Fazit
In der Zusammenschau der bisherigen empirischen Ergebnisse aus den verschiedenen Settings ergibt sich aus Sicht der Projektverantwortlichen in Capital4Health die Schlussfolgerung, dass der Ansatz der kooperativen Planung in sehr verschiedenen Settings funktioniert und erfolgreich gesundheitsförderliche Wirkungen erzeugen kann. Allerdings muss (und kann) er an das Setting angepasst werden, v. a. bei der Einbeziehung von Bevölkerungsgruppen. Die Änderungsbereitschaft von Gruppen und Organisationen ist entscheidend, da Bewegung in den Settings nicht immer oberste Priorität hat. Einzelne Schlüsselfiguren mit hoher intrinsischer Motivation, sich einzubringen, können in diesem Zusammenhang einen entscheidenden Beitrag zum Projekterfolg leisten.
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Involved Institutions
Details
| Item type | Article | ||||
| Journal or Publication Title | Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz | ||||
| Publisher: | Springer | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Place of Publication: | NEW YORK | ||||
| Volume: | 64 | ||||
| Number of Issue or Book Chapter: | 2 | ||||
| Page Range: | pp. 187-198 | ||||
| Date | 14 December 2020 | ||||
| Institutions | Medicine > Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin | ||||
| Identification Number |
| ||||
| Keywords | Participatory health promotion; Capability approach; Cooperative planning; Consortium research; Physical activity promotion | ||||
| Dewey Decimal Classification | 600 Technology > 610 Medical sciences Medicine | ||||
| Status | Published | ||||
| Refereed | Yes, this version has been refereed | ||||
| Created at the University of Regensburg | Yes | ||||
| URN of the UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-505964 | ||||
| Item ID | 50596 |
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