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Vermeidung von Notkaiserschnitten - Lassen sich Notsituationen sub partu vorhersehen?
Zitzmann, Miriam (2022) Vermeidung von Notkaiserschnitten - Lassen sich Notsituationen sub partu vorhersehen? Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 15 Dez 2022 11:11
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.53410
Zusammenfassung (Deutsch)
Das Ziel der Arbeit ist es, Notsituationen im Geburtsverlauf frühzeitig unter anderem anhand des CTGs zu erkennen um so Notsectiones zu vermeiden. Es erfolgte die retrospektive Einteilung von Patientinnen mit Notsectio in drei Gruppen abhängig vom Befund des CTGs nach FIGO in einem Zeitraum von 2,5 bis 0,5h vor der Entscheidung zur Notsectio. Diese Gruppen wurden hinsichtlich anamnestischer Daten ...
Das Ziel der Arbeit ist es, Notsituationen im Geburtsverlauf frühzeitig unter anderem anhand des CTGs zu erkennen um so Notsectiones zu vermeiden. Es erfolgte die retrospektive Einteilung von Patientinnen mit Notsectio in drei Gruppen abhängig vom Befund des CTGs nach FIGO in einem Zeitraum von 2,5 bis 0,5h vor der Entscheidung zur Notsectio. Diese Gruppen wurden hinsichtlich anamnestischer Daten zur Mutter und zum Schwangerschaftsverlauf sowie hinsichtlich des Geburtsverlaufs und kindlichen Outcomes verglichen. Es zeigte sich, dass es signifikante Unterschiede in Bezug auf Geburtsfortschritt, -dauer, Abstand der PDA bis zur Entscheidung zur Notsectio, Durchführung und Ergebnis einer MBU, CTG-Befund in vorausgehendem zweistündigen Zeitraum und auf das kindliche Outcome gab.
Insgesamt kann ein einzelner eindeutiger Früherkennungsmarker nicht eruiert werden. Jedoch lässt sich verifizieren, dass eine umfängliche Überwachung des fetalen Zustands mittels CTG sowie die Kombination von Methoden wie CTG und MBU sinnvoll sind.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The aim of the work is to recognize emergency situations early in the course of birth,especially by using the CTG, in order to avoid emergency sections. The retrospective classification of patients with emergency cesarean in three groups was carried out depending on the findings of the CTG according to FIGO in a period of 2.5 to 0.5 hours before the decision to the emergency cesarean. These ...
The aim of the work is to recognize emergency situations early in the course of birth,especially by using the CTG, in order to avoid emergency sections. The retrospective classification of patients with emergency cesarean in three groups was carried out depending on the findings of the CTG according to FIGO in a period of 2.5 to 0.5 hours before the decision to the emergency cesarean. These groups were compared regarding maternal anamnesis and pregnancy course, as well as birth history and fetal outcome. It was found that there were significant differences in terms of birth progress and birth duration, time interval of the PDA to the decision on the emergency cesarean, implementation and result of an MBU, CTG findings in the preceding two-hour period and the outcome of the child.
Overall, a single clear early detection marker cannot be determined. But it can be verified that comprehensive monitoring of the fetal state using CTG and the combination of control methods such as CTG and MBU make sense.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 15 Dezember 2022 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel und Prof. Dr. Michael Pfeifer |
| Tag der Prüfung | 8 Dezember 2022 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Schwerpunkt Geburtshilfe) |
| Stichwörter / Keywords | Notkaiserschnitt, Notsectio, CTG, Fetale Echokardiografie, Fetale Herzfrequenz, MBU, FBA, fetaler pH, Nabelschnur-pH, Apgar, fetales Outcome, kindliches Outcome |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-534107 |
| Dokumenten-ID | 53410 |
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