| Download ( PDF | 3MB) | Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International |
Das Konzept der sicheren Herkunfts- und Drittstaaten im Flüchtlingsrecht
Kromlidou, Konstantina (2023) Das Konzept der sicheren Herkunfts- und Drittstaaten im Flüchtlingsrecht. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 11 Dez 2023 11:40
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.55193
Zusammenfassung (Deutsch)
Die vorliegende Dissertation befasst sich mit der Fragestellung, ob das Konzept der sicheren Staaten – sichere Herkunfts- und Drittstaaten – rechtlich zulässig ist oder ob es Grundlagen des (internationalen) Flüchtlingsrechts widerspricht. Im Rahmen der Analyse wurden die geltenden Normen ausgelegt und kritisch untersucht, insbesondere im Hinblick auf ihre Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht. ...
Die vorliegende Dissertation befasst sich mit der Fragestellung, ob das Konzept der sicheren Staaten – sichere Herkunfts- und Drittstaaten – rechtlich zulässig ist oder ob es Grundlagen des (internationalen) Flüchtlingsrechts widerspricht. Im Rahmen der Analyse wurden die geltenden Normen ausgelegt und kritisch untersucht, insbesondere im Hinblick auf ihre Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht. Die Konzepte des sicheren Herkunfts- und des sicheren Drittstaates zielen überwiegend auf die Steuerung der Flüchtlingsmigration ab. Es ist jedoch fraglich, ob die Staaten mit der Anwendung der Konzepte die damit verfolgten Ziele erreichen und zugleich ihren unions- und völkerrechtlichen Verpflichtungen vollumfänglich nachkommen können. Die Arbeit behandelt die Frage, wie die Konzepte ausgestaltet werden müssten, um mit Unions- und Völkerrecht vereinbar zu sein.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The dissertation discusses the question of whether the concept of safe countries – safe countries of origin and safe third countries – is legally permissible or whether it contradicts the principles of (international) refugee law. As part of the analysis, the applicable legal provisions were interpreted and critically examined, particularly with regard to their compatibility with higher-ranking ...
The dissertation discusses the question of whether the concept of safe countries – safe countries of origin and safe third countries – is legally permissible or whether it contradicts the principles of (international) refugee law. As part of the analysis, the applicable legal provisions were interpreted and critically examined, particularly with regard to their compatibility with higher-ranking law. The concepts of safe countries of origin and safe third countries are primarily aimed at managing refugee and migration flows. However, it is questionable whether the states can achieve the objectives pursued by applying the concepts and at the same time fully comply with their obligations under EU and international law. The thesis addresses the question how the concepts should be implemented in order to be compatible with EU and international law.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 11 Dezember 2023 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Alexander Graser |
| Tag der Prüfung | 26 Oktober 2023 |
| Institutionen | Rechtswissenschaften > Öffentliches Recht > Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Politik, insbesondere europäisches und internationales Recht sowie Rechtsvergleichung (Prof. Dr. jur. Alexander Graser) |
| Stichwörter / Keywords | Flüchtlingsrecht, Konzepte des sicheren Herkunfts- und des sicheren Drittstaates, unions- und völkerrechtskonforme Umsetzung |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften > 340 Recht |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-551937 |
| Dokumenten-ID | 55193 |
Downloadstatistik
Downloadstatistik