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Märker, David A. ; Radeck, Viola ; Lehmann, Fabian ; Barth, Teresa ; Helbig, Horst ; Eter, Nicole ; Alten, Florian ; Clemens, Christoph R.

Iatrogene Netzhautdefekte nach intravitrealer operativer Medikamenteneingabe

Märker, David A. , Radeck, Viola , Lehmann, Fabian, Barth, Teresa , Helbig, Horst, Eter, Nicole, Alten, Florian und Clemens, Christoph R. (2024) Iatrogene Netzhautdefekte nach intravitrealer operativer Medikamenteneingabe. Die Ophthalmologie 121, S. 129-134.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 18 Jan 2024 05:34
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.55341


Zusammenfassung

Hintergrund Intravitreale operative Medikamenteneingaben (IVOM) stellen einen der häufigsten Eingriffe in der Medizin dar. Das Risikoprofil ist gering. Neben intraokularen Drucksteigerungen zählen insbesondere erregerbedingte Endophthalmitiden, Glaskörperblutungen und rhegmatogene Netzhautablösungen zu den gängigen Komplikationen. Darüber hinaus wurden auch einzelne Fälle von Linsenverletzungen ...

Hintergrund
Intravitreale operative Medikamenteneingaben (IVOM) stellen einen der häufigsten Eingriffe in der Medizin dar. Das Risikoprofil ist gering. Neben intraokularen Drucksteigerungen zählen insbesondere erregerbedingte Endophthalmitiden, Glaskörperblutungen und rhegmatogene Netzhautablösungen zu den gängigen Komplikationen. Darüber hinaus wurden auch einzelne Fälle von Linsenverletzungen sowie peripheren Netzhautdefekten und Makulaforamina in Assoziation mit vitreoretinalen Traktionen beschrieben. In der hier vorliegenden Fallserie berichten wir über scharfe iatrogene Netzhaut- bzw. Makulaverletzungen.
Methoden
Multizentrische Fallsammlung von IVOM-Patienten mit iatrogenen Netzhautdefekten, retrospektiv über den Zeitraum 2016 bis 2023.
Ergebnisse
Es konnten 9 Fälle (72 Jahre ± 8,1, 3 Augen pseudophak) mit einem iatrogenen retinalen Trauma nach IVOM zur Therapie einer neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) dokumentiert werden. Während in 6 Fällen scharfe Verletzungen innerhalb der Makula vorlagen, waren die Läsionen in den anderen Fällen extramakulär lokalisiert.
Schlussfolgerungen
Iatrogene Netzhaut- und Makulaverletzungen sind seltene Komplikationen im Rahmen der IVOM und bei sachgemäßer Durchführung insbesondere mit Blick auf die Kanülenverwendung und die Wahl des Limbusabstands vermeidbar.



Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartArtikel
Titel eines Journals oder einer ZeitschriftDie Ophthalmologie
Verlag:Springer Nature
Band:121
Seitenbereich:S. 129-134
Datum12 Januar 2024
InstitutionenMedizin > Lehrstuhl für Augenheilkunde
Identifikationsnummer
WertTyp
10.1007/s00347-023-01976-5DOI
Stichwörter / KeywordsKomplikationen · Intravitreale Injektionen · Netzhautdefekte · Behandlung · Outcome
Dewey-Dezimal-Klassifikation600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenZum Teil
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-553410
Dokumenten-ID55341

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