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Wie gelingt inklusive Beschulung mit Blick auf die sonderpädagogischen Schwerpunkte und Bundesländer?
Eckert, Thomas und Dworschak, Wolfgang
(2023)
Wie gelingt inklusive Beschulung mit Blick auf die sonderpädagogischen Schwerpunkte und Bundesländer?
Zeitschrift für Heilpädagogik 74 (6), S. 244-255.
Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 12 Dez 2024 08:04
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.59790
Zusammenfassung
Die Berichterstattung zum Stand der Inklusionsbemühungen in Deutschland stellt sehr oft die Gruppe der Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in ihrer Gesamtheit in den Fokus. Differenziertere Berichterstattungen weisen darauf hin, dass zwischen den in den einzelnen Bundesländern ergriffenen Maßnahmen zur Umsetzung schulischer Inklusion und zwischen den einzelnen ...
Die Berichterstattung zum Stand der Inklusionsbemühungen in Deutschland stellt sehr oft die Gruppe der Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in ihrer Gesamtheit in den Fokus. Differenziertere Berichterstattungen weisen darauf hin, dass zwischen den in den einzelnen Bundesländern ergriffenen Maßnahmen zur Umsetzung schulischer Inklusion und zwischen den einzelnen sonderpädagogischen Schwerpunkten große Unterschiede bestehen. Beide Dimensionen werden dort allerdings nicht gemeinsam untersucht. Dieser Fragestellung widmet sich der vorliegende Beitrag. Anhand einer Analyse aktueller Daten der Kultusministerkonferenz für das Schuljahr 2020/21 zeigt sich, dass die Chancen auf Inklusion im sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung durchgängig gering sind, allerdings bei erheblichen Unterschieden zwischen den Bundesländern. Des Weiteren stellte sich heraus, dass die sonderpädagogischen Schwerpunkte Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung den größten Beitrag zur Inklusion leisten. Abgesehen von den vorgefundenen Differenzen hat sich der Integrationsanteil in nahezu allen Bundesländern und Förderschwerpunkten zwischen 2010 und 2020 erhöht. Dabei zeigt sich, dass bei den großen Unterschieden zwischen den sonderpädagogischen Schwerpunkten eher die in den einzelnen Bundesländern ergriffenen unterschiedlichen Maßnahmen für die Veränderungen der Integrationsanteile verantwortlich sind. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die in manchen Bundesländern vorgenommenen Veränderungen in der Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung zu einer abnehmenden Validität in den Daten führen.
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Details
| Dokumentenart | Artikel |
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | Zeitschrift für Heilpädagogik |
| Verlag: | Verband Sonderpädagogik e.V. |
|---|---|
| Band: | 74 |
| Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels: | 6 |
| Seitenbereich: | S. 244-255 |
| Datum | 2023 |
| Institutionen | Humanwissenschaften > Institut für Bildungswissenschaft > Lehrstuhl für Pädagogik bei geistiger Behinderung einschließlich inklusiver Pädagogik - Prof. Dr. Wolfgang Dworschak |
| Stichwörter / Keywords | Inklusion, Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf, Integrationsquote, Förderrelation, Integrationsanteil |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften > 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Unbekannt / Keine Angabe |
| An der Universität Regensburg entstanden | Zum Teil |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-597902 |
| Dokumenten-ID | 59790 |
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