This thesis evaluates the needs of potential users for a university-wide user-centered Research Data Management System (RDMS). Through a literature review and online survey (n = 269), possible RDMS functionalities in accordance with the FAIR principles (Findability, Accessibility, Interoperability, and Reusability) were explored.
Key Findings:
• Respondents highlighted a lack of familiarity ...
Zusammenfassung (Englisch)
This thesis evaluates the needs of potential users for a university-wide user-centered Research Data Management System (RDMS). Through a literature review and online survey (n = 269), possible RDMS functionalities in accordance with the FAIR principles (Findability, Accessibility, Interoperability, and Reusability) were explored.
Key Findings:
• Respondents highlighted a lack of familiarity with Research Data Management (RDM) and RDMS.
• The survey identified critical attributes users would prefer in a new RDMS, including support across all research data cycle phases, integration with familiar software, and user-friendly interfaces.
• While digital natives showed no greater willingness to use an RDMS, familiarity with RDM principles significantly increased user openness to adopting an RDMS across the entire research data cycle.
• User needs were analyzed by scientific field, position, and preferred usage methods (web application, mobile application, local installation).
• Integration with commonly used research software and additional features requested by users were also assessed.
Recommendations: The most important aspect to a user-centered system that can be used across all disciplines is a Graphical User Interface (GUI) with adaptations, depending on the scientific field of the user. The thesis proposes best practices and a comprehensive list of requirements for developing a user-centered university-wide RDMS, aligned with the FAIR principles, addressing identified user needs, and based on the devised criteria for a GUI. Additionally, the thesis evaluates existing RDM concepts at two German universities for their user-centeredness.
Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)
Diese Arbeit evaluiert die Bedürfnisse potenzieller Nutzerinnen und Nutzer für ein universitätsweites, nutzerzentriertes Forschungsdatenmanagementsystem (FDMS). Durch eine Literaturrecherche und eine Online-Umfrage (n = 269) wurden mögliche FDMS-Funktionalitäten im Einklang mit den FAIR-Prinzipien (Findability, Accessibility, Interoperability, Reusability) untersucht.
Kernergebnisse:
• Die ...
Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)
Diese Arbeit evaluiert die Bedürfnisse potenzieller Nutzerinnen und Nutzer für ein universitätsweites, nutzerzentriertes Forschungsdatenmanagementsystem (FDMS). Durch eine Literaturrecherche und eine Online-Umfrage (n = 269) wurden mögliche FDMS-Funktionalitäten im Einklang mit den FAIR-Prinzipien (Findability, Accessibility, Interoperability, Reusability) untersucht.
Kernergebnisse:
• Die Befragten betonten eine mangelnde Vertrautheit mit Forschungsdatenmanagement (FDM) und FDMS.
• Die Umfrage identifizierte kritische Attribute, die Nutzende in einem neuen FDMS bevorzugen würden, einschließlich Unterstützung in allen Phasen des Forschungsdatenzyklus, Integration mit bekannter Software und benutzerfreundliche Schnittstellen.
• Während Digital Natives keine größere Bereitschaft zeigten, ein FDMS zu nutzen, führte die Vertrautheit mit FDM-Prinzipien zu einer signifikanten Erhöhung der Nutzeroffenheit für die Nutzung eines FDMS über den gesamten Forschungsdatenzyklus hindurch.
• Die Nutzerbedürfnisse wurden nach wissenschaftlichem Fachbereich, Position und bevorzugten Nutzungsmethoden (Webanwendung, mobile Anwendung, lokale Installation) analysiert.
• Die Integration mit häufig verwendeter Forschungssoftware und zusätzliche von den Nutzenden gewünschte Funktionen wurden ebenfalls bewertet.
Empfehlungen: Der wichtigste Aspekt für ein nutzerzentriertes System, das in allen Disziplinen eingesetzt werden kann, ist eine grafische Benutzerschnittstelle (GUI) mit Anpassungen, abhängig vom wissenschaftlichen Fachbereich des Nutzers. Die Arbeit schlägt Best Practices und eine umfassende Liste von Anforderungen für die Entwicklung eines nutzerzentrierten, universitätsweiten FDMS vor, das sich an den FAIR-Prinzipien orientiert, die identifizierten Nutzerbedürfnisse berücksichtigt und auf den entwickelten Kriterien für eine GUI basiert. Zusätzlich evaluiert die Arbeit bestehende FDM-Konzepte an zwei deutschen Universitäten hinsichtlich ihrer Nutzerzentriertheit.