Zusammenfassung
Es gibt umfangreiche Evidenz, dass Bewegung einen entscheidenden Beitrag zu Krankheitsprävention und Therapieerfolg leisten kann. Dennoch besteht in der Bevölkerung, besonders bei Patient*innen mit chronischen Erkrankungen, eine Lücke zwischen der vorhandenen Evidenz und der tatsächlichen Anwendung von Bewegung als Therapie, eine sogenannte „evidence-to-practice gap“.
Implementierungsforschung ...
Zusammenfassung
Es gibt umfangreiche Evidenz, dass Bewegung einen entscheidenden Beitrag zu Krankheitsprävention und Therapieerfolg leisten kann. Dennoch besteht in der Bevölkerung, besonders bei Patient*innen mit chronischen Erkrankungen, eine Lücke zwischen der vorhandenen Evidenz und der tatsächlichen Anwendung von Bewegung als Therapie, eine sogenannte „evidence-to-practice gap“.
Implementierungsforschung kann helfen, diese Lücken zu schließen, beispielsweise unter Verwendung theoretischer Frameworks. Der Einsatz von Mixed-Methods-Ansätzen (eine Kombination aus qualitativer und quantitativer Datenerhebung und -analyse) innerhalb dieser Frameworks ermöglicht ein umfassendes und tiefergehendes Verständnis von evidence-to-practice-gaps.
Daher sollte ihre Anwendung in Zukunft verstärkt werden, um evidence-to-practice-gaps in der Gesundheitsversorgung besser zu verstehen und zu überwinden und so eine optimale, patientenorientierte Versorgung sicherzustellen.