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Der Einfluss repetitiver transkranieller Magnetstimulation auf die Lebensqualität depressiver Patientinnen und Patienten
Wolf, Monika (2026) Der Einfluss repetitiver transkranieller Magnetstimulation auf die Lebensqualität depressiver Patientinnen und Patienten. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 15 Jul 2026 07:04
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.79792
Zusammenfassung (Deutsch)
Viele der heute publizierten Studien legten den alleinigen Fokus auf die Untersuchung der Wirksamkeit einer transkraniellen Magnetstimulation bei Patientinnen und Patienten mit einer depressiven Symptomatik. Nur ein kleiner Teil der Untersuchungen berücksichtigte die Auswirkungen einer transkraniellen Magnetstimulation auf die Lebensqualität depressiver Patientinnen und Patienten. Ziel der ...
Viele der heute publizierten Studien legten den alleinigen Fokus auf die Untersuchung der Wirksamkeit einer transkraniellen Magnetstimulation bei Patientinnen und Patienten mit einer depressiven Symptomatik. Nur ein kleiner Teil der Untersuchungen berücksichtigte die Auswirkungen einer transkraniellen Magnetstimulation auf die Lebensqualität depressiver Patientinnen und Patienten.
Ziel der Dissertation war die Untersuchung des Einflusses repetitiver transkranieller Magnetstimulation auf die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit Depression.
Die Grundlage der vorliegenden Dissertation bildete die TMS-Plus-Studie, die am Zentrum für Neuromodulation am Bezirksklinikum Regensburg im Zeitraum von August 2020 bis Juli 2022 durchgeführt wurde.
In unseren Ergebnissen zeigten sich grundsätzlich signifikante Verbesserungen der Depressivität und der Lebensqualität sowohl in der drei-wöchigen als auch in der sechs-wöchigen Behandlungsgruppe.
In der drei-wöchigen Behandlungsgruppe zeigten sich eine signifikante Reduktion der Depressivität mit großen Effektstärken. In drei der vier Lebensqualitätsskalen (physisches Wohlbefinden, psychisches Wohlbefinden, Umwelt) zeigte sich eine signifikante Verbesserung mit mittleren bis großen Effektstärken. Nur die Lebensqualität-Skala Soziale Kontakte ergab keine signifikante Verbesserung.
In der sechs-wöchigen Behandlungsgruppe zeigte sich ebenfalls eine signifikante Reduktion der Depressivität mit großen Effektstärken sowie eine signifikante Verbesserung in allen vier Lebensqualitätsskalen mit großen Effektstärken.
Unsere Korrelationsanalyse legt nahe, dass eine Besserung der Depression direkt mit einer Besserung der Lebensqualität für den einzelnen Betroffenen einhergeht. Dies konnten wir im Falle der Selbstbeurteilung (MDI) in der drei-wöchigen Behandlungsgruppe vor allem für die Lebensqualitätsskalen physisches und psychisches Wohlbefinden beobachten. In der sechs-wöchigen Behandlungsgruppe zeigten sich in der Selbstbeurteilung (MDI) signifikante Korrelationen ̧über alle vier Lebensqualitätsskalen. Im Falle der Fremdbeurteilung, unter zu Hilfenahme des HAMD, konnten wir keine signifikanten Zusammenhänge zwischen der Besserung der Depression und der Besserung der Lebensqualität zeigen. Dies traf für beide Behandlungsgruppen gleichermaßen zu.
Insgesamt verdeutlichen unsere und auch bereits hier zitierte Studienergebnisse die Notwendigkeit der Berücksichtigung des Faktors Lebensqualität während der Behandlung mit TMS bei depressiven Patientinnen und Patienten.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Many of the studies published today focused exclusively on investigating the efficacy of transcranial magnetic stimulation in patients with depressive symptoms. Only a small proportion of the studies considered the effects of transcranial magnetic stimulation on the quality of life of patients with depression. The aim of this dissertation was to investigate the influence of repetitive ...
Many of the studies published today focused exclusively on investigating the efficacy of transcranial magnetic stimulation in patients with depressive symptoms. Only a small proportion of the studies considered the effects of transcranial magnetic stimulation on the quality of life of patients with depression.
The aim of this dissertation was to investigate the influence of repetitive transcranial magnetic stimulation on the quality of life of patients with depression.
This dissertation is based on the TMS-Plus study, which was conducted at the Center for Neuromodulation at the Regensburg District Hospital from August 2020 to July 2022.
Our results showed significant improvements in depressive symptoms and quality of life in both the three-week and six-week treatment groups.
In the three-week treatment group, there was a significant reduction in depressive symptoms with large effect sizes. In three of the four quality-of-life scales (physical well-being, psychological well-being, environment), there was a significant improvement with moderate to large effect sizes. Only the “Social Contacts” quality-of-life scale showed no significant improvement.
The six-week treatment group also showed a significant reduction in depressive symptoms with large effect sizes, as well as a significant improvement on all four quality-of-life scales with large effect sizes.
Our correlation analysis suggests that an improvement in depression is directly associated with an improvement in quality of life for the individual patient. We observed this in the self-assessment (MDI) in the three-week treatment group, particularly on the “physical” and “psychological well-being” quality-of-life scales. In the six-week treatment group, the self-assessment (MDI) revealed significant correlations across all four quality-of-life scales. In the case of the raters’ assessment using the HAMD, we were unable to demonstrate any significant associations between improvement in depression and improvement in quality of life. This applied equally to both treatment groups.
Overall, our study results, as well as those already cited here, highlight the need to consider the factor of quality of life during TMS treatment for patients with depression.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Open Access Art: | Primärpublikation |
|---|---|
| Datum | 15 Juli 2026 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Berthold Langguth |
| Tag der Prüfung | 8 Juli 2026 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie |
| Stichwörter / Keywords | transkranielle Magnetstimulation, Depression, Lebensqualität |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| Dokumenten-ID | 79792 |
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