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Präferenzen zwischen politischen Kandidaten: Versuch einer Repräsentation durch BTL-Modell, Präferenzbäume und Eliminierung-nach-Aspekten
Bäuml, Karl-Heinz (1991) Präferenzen zwischen politischen Kandidaten: Versuch einer Repräsentation durch BTL-Modell, Präferenzbäume und Eliminierung-nach-Aspekten. Zeitschrift für Psychologie 199, S. 337-351.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 17 Aug 2009 09:55
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.9026
Zusammenfassung
An drei Mengen von Politikern werden die strukturellen Eigenschaften dreier politisch relevanter Attribute untersucht. Ziel der Untersuchung ist es, zu prüfen, ob Politiker bezüglich dieser Attribute auf Skalen mit starken Eindeutigkeitseigenschaften repräsentierbar sind. Als Attribute werden 'Eignung als Bundeskanzler', 'Größe als Staatsmann' und 'Kompetenz als Politiker' verwendet. Fur jede ...
An drei Mengen von Politikern werden die strukturellen Eigenschaften dreier politisch relevanter Attribute untersucht. Ziel der Untersuchung ist es, zu prüfen, ob Politiker bezüglich dieser Attribute auf Skalen mit starken Eindeutigkeitseigenschaften repräsentierbar sind. Als Attribute werden 'Eignung als Bundeskanzler', 'Größe als Staatsmann' und 'Kompetenz als Politiker' verwendet.
Fur jede Kandidatenmenge werden für ein Attribut Paarvergleichsdaten an 84 bzw. 74 Personen
erhoben. Die Daten werden mit drei probabilistischen Wahlmodellen analysiert: dem Bradley-Terry-Luce (BTL) - Modell (Luce, 1959), Präferenzbaumen (Tversky & Sattah, 1979) und Eliminierung-nach-Aspekten (Tversky, 1972), wobei jeweils das vorausgehende Modell als Spezialfall des nachfolgenden betrachtet werden kann.
Fur die beiden Attribute 'Eignung als Bundeskanzler' und 'Größe als Staatsmann' ergeben sich gute Anpassungen der Präferenzwahrscheinlichkeiten durch das BTL-Modell. Beim Attribut 'Kompetenz als Politiker' zeigen sich leichte Verstöße gegen das BTL-Modell. Die Präferenzwahrscheinlichkeiten für dieses Attribut lassen sich jedoch durch einen sehr einfachen Präferenzbaum anpassen. Diese Ergebnisse deuten für alle drei Attribute auf hohe strukturelle Eigenschaften hin, aus denen sich theoretisch Verhältnisskalen ableiten lassen. Die Befunde werden in bezug auf die Konstruktion sog. Politbarometer
diskutiert.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Artikel |
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | Zeitschrift für Psychologie |
| Verlag: | Hogrefe |
|---|---|
| Band: | 199 |
| Seitenbereich: | S. 337-351 |
| Datum | 1991 |
| Institutionen | Humanwissenschaften > Institut für Psychologie > Lehrstuhl für Psychologie IV (Entwicklungs- und Kognitionspsychologie) - Prof. Dr. Karl-Heinz Bäuml |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 100 Philosophie und Psychologie > 150 Psychologie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-90261 |
| Dokumenten-ID | 9026 |
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