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Diskriminationslernen bei rotierten Gesichtern: Eine Markov-Analyse von Kodierungs- und Assoziationsprozessen
Bäuml, Karl-Heinz (1992) Diskriminationslernen bei rotierten Gesichtern: Eine Markov-Analyse von Kodierungs- und Assoziationsprozessen. Zeitschrift für experimentelle und angewandte Psychologie 39 (1), S. 1-17.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 17 Aug 2009 09:57
Artikel
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.9029
Zusammenfassung
Ein Experiment zum Diskriminationslernen wird berichtet, in dem 30 Personen unter jeweils vier Rotationsbedingungen (45°, 90°, 135°, 180°) Gesicht-Buchstabe-Assoziationen erlernen sollen. In jeder Bedingung wird die Hälfte der Gesichter zweimal präsentiert, einmal aufrecht und einmal in der Frontoparallelen rotiert; die übrigen Gesichter werden nur einmal präsentiert, aufrecht oder rotiert. ...
Ein Experiment zum Diskriminationslernen wird berichtet, in dem 30 Personen unter jeweils vier Rotationsbedingungen (45°, 90°, 135°, 180°) Gesicht-Buchstabe-Assoziationen erlernen sollen. In jeder Bedingung wird die Hälfte der Gesichter zweimal präsentiert, einmal aufrecht und einmal in der Frontoparallelen rotiert; die übrigen Gesichter werden nur einmal präsentiert, aufrecht oder rotiert. Der
Lernprozeß wird über ein zusammengesetztes Markov-Modell angesetzt, das für die zweimal präsentierten Gesichter getrennt einen Assoziations- und einen Kodierungsprozeß
(Zwei-Stufen-Modell) und für die einmal präsentierten Gesichter einen Assoziationsprozeß (Alles-oder-nichts-Modell) annimmt.
Das Markov-Modell kann die Daten für alle vier Rotationsbedingungen beschreiben. Der Rotationswinkel beeinflußt den Lernprozeß für die einmal präsentierten
Gesichter nicht. Bei den zweimal präsentierten Gesichtern führt er zu Veränderungen sowohl beim Assoziations- als auch beim Kodierungsprozeß. Die Wirkung des Rotationswinkels läßt sich für die verwendeten Rotationswinkel linear approximieren. Die Ergebnisse weisen darauf hin, daß sich die Kodierung eines rotierten Gesichts in Abhängigkeit dieser Rotationswinkel zunehmend von der
eines aufrechten Gesichts unterscheidet. Sie bekräftigen so analoge Folgerungen aus Experimenten zur mentalen Rotation.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Artikel |
| Titel eines Journals oder einer Zeitschrift | Zeitschrift für experimentelle und angewandte Psychologie |
| Verlag: | Hogrefe |
|---|---|
| Band: | 39 |
| Nummer des Zeitschriftenheftes oder des Kapitels: | 1 |
| Seitenbereich: | S. 1-17 |
| Datum | 1992 |
| Institutionen | Humanwissenschaften > Institut für Psychologie > Lehrstuhl für Psychologie IV (Entwicklungs- und Kognitionspsychologie) - Prof. Dr. Karl-Heinz Bäuml |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 100 Philosophie und Psychologie > 150 Psychologie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-90292 |
| Dokumenten-ID | 9029 |
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