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Chirale Moleküle - Zur Erklärung der Stabilität optischer Isomere aus fundamentalen Wechselwirkungen
Wiesmann, Burkard (2001) Chirale Moleküle - Zur Erklärung der Stabilität optischer Isomere aus fundamentalen Wechselwirkungen. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 01 Jun 2001 10:45
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.9857
Zusammenfassung (Deutsch)
Seit den Anfängen der Quantenmechanik stellt die Erklärung der Existenz und Stabilität der optischen Isomere ein ernstes Problem für die Molekülphysik und Chemie dar. Es wurden in der Vergangenheit im Wesentlichen zwei Ansätze entwickelt, das Problem aus fundamentalen Wechselwirkungen zu lösen. Der eine benutzt den paritätsverletzenden Anteil der schwachen Wechselwirkung, der andere den ...
Seit den Anfängen der Quantenmechanik stellt die Erklärung der
Existenz und Stabilität der optischen Isomere ein ernstes Problem
für die Molekülphysik und Chemie dar. Es wurden in der Vergangenheit
im Wesentlichen zwei Ansätze entwickelt, das Problem aus fundamentalen
Wechselwirkungen zu lösen. Der eine benutzt den paritätsverletzenden
Anteil der schwachen Wechselwirkung, der andere den Mechanismus der
spontanen Symmetriebrechung durch Ankopplung ans quantisierte
Strahlungsfeld. Seither wurden diese Modelle unabhängig voneinander
diskutiert, obwohl sie doch einen gemeinsamen Ursprung in der
elektroschwachen Eichtheorie haben.
In dieser Arbeit wurden verschiedene Modelle mit
Doppelmuldenpotentialen untersucht, um den Einfluss der schwachen
Wechselwirkung auf die Existenz einer Superauswahlregel zu berechnen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Since the early days of quantum mechanics the explanation of the existance und stability of the optical isomers states a serious problem of molecular physics and chemistry. There are basically two attempts to solve this problem from fundamental interactions. One involving the parity violating part of weak interactions, the other using the mechanism of spontanous symmetry breaking by interaction ...
Since the early days of quantum mechanics the explanation of the
existance und stability of the optical isomers states a serious
problem of molecular physics and chemistry. There are basically two
attempts to solve this problem from fundamental interactions.
One involving the parity violating part of weak interactions, the
other using the mechanism of spontanous symmetry breaking by
interaction of the molecule with the quantized radiation field.
So far these models have been discussed separatly in spite of their
common origin in elektroweak gauge theory.
Some simply models involving various kinds of double well potentials
are investigated in order to calculate the influence of weak
interaction on the existance of a superselction rule.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) | ||||||
| Datum | 0 Juni 2001 | ||||||
| Begutachter (Erstgutachter) | Gustav Obermair | ||||||
| Tag der Prüfung | 7 Dezember 2000 | ||||||
| Institutionen | Physik | ||||||
| Klassifikation |
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| Stichwörter / Keywords | Chiralität <Chemie> , Elektroschwache Wechselwirkung , Doppelmuldenpotential , Optische Aktivität , Superauswahlregel , Hundsches Paradoxon , chirality , superselectionrule , electroweak interaction , doublewell potential , Hund's paradoxon , optical activity | ||||||
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 500 Naturwissenschaften und Mathematik > 530 Physik | ||||||
| Status | Veröffentlicht | ||||||
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet | ||||||
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja | ||||||
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-opus-241 | ||||||
| Dokumenten-ID | 9857 |
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