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Multinationale Unternehmen: Staatliche Beeinflussung internationaler Belieferungskanäle
Doenecke, Julian (2007) Multinationale Unternehmen: Staatliche Beeinflussung internationaler Belieferungskanäle. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 04 Mai 2007 11:53
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.10545
Zusammenfassung (Deutsch)
Der Autor der vorliegenden Dissertation kommt zu dem Ergebnis, dass in der bestehenden Literatur der unmittelbare Zusammenhang zwischen Wohlfahrt und staatlicher Beeinflussung der Belieferungswahl eines Unternehmers durch Subventionen nicht ausreichend analysiert worden ist. Deswegen wird ein Modell entwickelt, mit dessen Hilfe eine direkte Beziehung zwischen der Angebotsmethode eines ...
Der Autor der vorliegenden Dissertation kommt zu dem Ergebnis, dass in der bestehenden Literatur der unmittelbare Zusammenhang zwischen Wohlfahrt und staatlicher Beeinflussung der Belieferungswahl eines Unternehmers durch Subventionen nicht ausreichend analysiert worden ist. Deswegen wird ein Modell entwickelt, mit dessen Hilfe eine direkte Beziehung zwischen der Angebotsmethode eines ausländischen Einzelanbieters und der Wohlfahrt eines Landes hergestellt wird. Dabei handelt es sich um ein Zwei-Länder-Modell. Es wird dargelegt, wie in bestimmten Situationen eine Wohlfahrtssteigerung durch Subventionen erreicht werden kann. Das grundlegende Konzept besteht darin, dass ein potenzielles Gastland für Direktinvestitionen zunächst auf Wohlfahrt verzichtet, um die Belieferungsentscheidung des ausländischen Monopolisten zu ändern. Der Einzelanbieter hat die Wahl zwischen Exporten, Direktinvestitionen und Lizenzverträgen, um seine Güter auf dem inländischen Markt abzusetzen. Es zeigt sich, dass für das Gastland die Wohlfahrt bei Lizenzverträgen am höchsten und bei Exporten am niedrigsten ist. Direktinvestitionen nehmen aus Wohlfahrtsgesichtspunkten die mittlere Position ein. Dadurch wird verständlich, weshalb es für das Gastland grundsätzlich vorteilhaft sein kann, den ausländischen Monopolisten durch Subventionen zum Wechsel seiner Angebotsmethode zu bewegen. Ob sich ein Staatseingriff überhaupt lohnt, hängt von exogenen Parametern ab, insbesondere von den Fixkosten bei den verschiedenen Belieferungsmodi. Die grafische Analyse verdeutlicht, in welchen Fixkostenbereichen eine Intervention sinnvoll ist.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The author of the thesis points out, that the immediate connection between welfare and the influence of government subsidies on the way a company supplies goods has not been sufficiently analysed in the literature. Therefore a model, based on two countries, is developed, to show, that a direct relationship between the method of supply a foreign monopolist uses and the welfare of the host country ...
The author of the thesis points out, that the immediate connection between welfare and the influence of government subsidies on the way a company supplies goods has not been sufficiently analysed in the literature. Therefore a model, based on two countries, is developed, to show, that a direct relationship between the method of supply a foreign monopolist uses and the welfare of the host country exists. It is demonstrated that, under certain conditions, subsidies increase the welfare. The basic concept is, that at first the potential host country accepts a loss in welfare in order to influence the decision on how the foreign monopolist will deliver his goods. This supplier has the choice of exporting them, of making a direct investment or of granting a licence. It is shown, that the host country�s welfare is most favourably affected by licensing agreements and least so by exports. Direct investment ranks between these two extremes. Thus it is understandable, that for the host country it can be advantageous, if the foreign supplier is induced to change his mode of delivery by granting subsidies. Whether an influence of the state is beneficial at all depends on exogenous parameters, in particular on the fixed costs for the various supply methods. A graphic analysis illustrates in which ranges of the fixed costs an intervention makes sense.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) | ||||||||||
| Datum | 3 Mai 2007 | ||||||||||
| Begutachter (Erstgutachter) | Wolfgang (Prof. Dr.) Buchholz | ||||||||||
| Tag der Prüfung | 8 Februar 2007 | ||||||||||
| Institutionen | Wirtschaftswissenschaften > Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie > Entpflichtete oder im Ruhestand befindliche Professoren > Lehrstuhl für Finanzwissenschaft, insbesondere Umweltökonomie (Prof. Dr. Wolfgang Buchholz) | ||||||||||
| Klassifikation |
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| Stichwörter / Keywords | Multinationales Unternehmen , Subvention , Außenhandel , Theorie der strategischen Handelspolitik , Welthandel , Außenhandelspolitik , Exporte , Angebotsmethoden , Belieferungsverfahren , Direktinvestitionen , Lizenzverträge , strategic trade policy , foreign trade , foreign direct investment , exports , licence | ||||||||||
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft | ||||||||||
| Status | Veröffentlicht | ||||||||||
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet | ||||||||||
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja | ||||||||||
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-opus-7852 | ||||||||||
| Dokumenten-ID | 10545 |
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