Direkt zum Inhalt

Grotz, Andreas

A Lorentzian quantum geometry

Grotz, Andreas (2012) A Lorentzian quantum geometry. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 13 Jan 2012 07:55
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.23128


Zusammenfassung (Englisch)

In this thesis, a formulation of a Lorentzian quantum geometry based on the framework of causal fermion systems is proposed. After giving the general definition of causal fermion systems, we deduce space-time as a topological space with an underlying causal structure. Restricting attention to systems of spin dimension two, we derive the objects of our quantum geometry: the spin space, the tangent ...

In this thesis, a formulation of a Lorentzian quantum geometry based on the framework of causal fermion systems is proposed. After giving the general definition of causal fermion systems, we deduce space-time as a topological space with an underlying causal structure.
Restricting attention to systems of spin dimension two, we derive the objects of our quantum geometry: the spin space, the tangent space endowed with a Lorentzian metric, connection and curvature. In order to get the correspondence to classical differential geometry, we construct examples of causal fermion systems by regularizing Dirac sea configurations
in Minkowski space and on a globally hyperbolic Lorentzian manifold.
When removing the regularization, the objects of our quantum geometry reduce to the common objects of spin geometry on Lorentzian manifolds, up to higher order curvature corrections.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird der Formalismus einer Lorentz-Quantengeometrie vorgestellt, basierend auf dem Rahmen kausaler Fermionsysteme. Ausgehend von diesen Systemen wird die Raumzeit als topologischer Raum mit einer kausalen Struktur eingeführt. Im Fall von Spindimension zwei werden anschließend die Begriffe und Objekte der Quantengeometrie definiert: Der Spinraum, der Tangentialraum, versehen mit ...

In dieser Arbeit wird der Formalismus einer Lorentz-Quantengeometrie vorgestellt, basierend auf dem Rahmen kausaler Fermionsysteme. Ausgehend von diesen Systemen wird die Raumzeit als topologischer Raum mit einer kausalen Struktur eingeführt. Im Fall von Spindimension zwei werden anschließend die Begriffe und Objekte der Quantengeometrie definiert: Der Spinraum, der Tangentialraum, versehen mit einer Lorentzmetrik, sowie Zusammenhang und Krümmung. Um die Verbindung zur klassischen Differentialgeometrie herzustellen, werden Beispiele kausaler Fermionsysteme durch Regularisierung von Diracsee-Konfigurationen im Minkowskiraum und auf global-hyperbolischen Mannigfaltigkeiten konstruiert. Nach dem Herausnehmen der Regularisierung erhält man die bekannten Objekte der Spingeometrie auf Lorentz-Mannigfaltigkeiten, bis auf Korrekturen höherer Ordnung in der Krümmung.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum13 Januar 2012
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Felix Finster und PD Dr. Jürgen Tolksdorf
Tag der Prüfung21 Dezember 2011
InstitutionenMathematik > Prof. Dr. Felix Finster
Stichwörter / Keywordsquantum geometry, Lorentzian geometry, causal fermion system
Dewey-Dezimal-Klassifikation500 Naturwissenschaften und Mathematik > 510 Mathematik
500 Naturwissenschaften und Mathematik > 530 Physik
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-231289
Dokumenten-ID23128

Bibliographische Daten exportieren

Nur für Besitzer und Autoren: Kontrollseite des Eintrags

nach oben