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Kaspar, Peter

Emerenz Meier und der Dialekt - Dokumentation eines wandelbaren Verhältnisses im zeitgenössischen Kontext

Kaspar, Peter (2014) Emerenz Meier und der Dialekt - Dokumentation eines wandelbaren Verhältnisses im zeitgenössischen Kontext. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 20 Aug 2014 13:51
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.30692


Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit analysiert exemplarische, als repräsentativ zu geltende epische wie lyrische Texte Emerenz Meiers sowie ausgewählte Briefe im Hinblick auf latente Dialektismen im Bereich von Lexik, Morphologie und Syntax. Dabei wird sich das Jahr 1906 – das Jahr ihrer Emigration in die USA – insoweit als Zäsur erweisen, als dialektale Strukturen in fiktionalen Texten danach signifikant abnehmen, in ...

Die Arbeit analysiert exemplarische, als repräsentativ zu geltende epische wie lyrische Texte Emerenz Meiers sowie ausgewählte Briefe im Hinblick auf latente Dialektismen im Bereich von Lexik, Morphologie und Syntax. Dabei wird sich das Jahr 1906 – das Jahr ihrer Emigration in die USA – insoweit als Zäsur erweisen, als dialektale Strukturen in fiktionalen Texten danach signifikant abnehmen, in persönlichen Briefen jedoch zunehmen.
Im Vergleich mit zeitgenössischen Autoren wird die Frage beantwortet, ob und inwieweit Emerenz Meier als typische Schriftstellerin ihrer Region gelten kann.
Am Ende der Arbeit steht die Dokumentation und Analyse textgrammatischer Strukturen eines mittelbairischen Verkehrsdialekts, die im Standarddeutschen in dieser Form ungrammatisch wären.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

The paper is an analysis of so-called „latent dialectisms“ in exemplary prosa, lyric verses and letters of Emerenz Meier respecting lexematical, morphological and syntactical structures. Emphasizing the big incision 1906 – the year she emigrated to the US – it’ll be illustrated that dialectal structures decreased in fictional texts after the emigration, but even increased in personal letters to ...

The paper is an analysis of so-called „latent dialectisms“ in exemplary prosa, lyric verses and letters of Emerenz Meier respecting lexematical, morphological and syntactical structures. Emphasizing the big incision 1906 – the year she emigrated to the US – it’ll be illustrated that dialectal structures decreased in fictional texts after the emigration, but even increased in personal letters to the Bavarian Forest after 1906.
Due to contemporary authors it is showed in what respect Emerenz Meier could be called a typical writer of her region.
At the end of the paper there’ a presentation of textual grammar structures in Bavarian dialect that are not possible to be used in standard German language.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum20 August 2014
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Ludwig Zehetner
Tag der Prüfung10 Juli 2014
InstitutionenSprach- und Literatur- und Kulturwissenschaften > Institut für Germanistik > Professur für Deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Hermann Scheuringer)
Stichwörter / KeywordsEmerenz Meier, Bairisch, latenter Dialekt, Textgrammatik
Dewey-Dezimal-Klassifikation400 Sprache > 430 Deutsch
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-306920
Dokumenten-ID30692

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