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Bindung von Auszubildenden in der Finanzdienstleistungsbranche - Strukturgleichungsmodellierung mittels der Partial Least Squares-Methode
Sekler, Anna (2016) Bindung von Auszubildenden in der Finanzdienstleistungsbranche - Strukturgleichungsmodellierung mittels der Partial Least Squares-Methode. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 08 Jun 2016 12:38
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.33737
Zusammenfassung (Deutsch)
Die Bindung guter Mitarbeiter stellt für Unternehmen in Zeiten des demographischen Wandels und eines damit einhergehenden Fachkräftemangels eine zentrale Herausforderung dar. Die Generation Y bzw. Auszubildende, die dieser Generation angehören, zeigen eine besonders hohe Wechselbereitschaft. Organisationales Commitment (OC) ist daher in der Psychologie und angrenzenden Wissenschaften eine ...
Die Bindung guter Mitarbeiter stellt für Unternehmen in Zeiten des demographischen Wandels und eines damit einhergehenden Fachkräftemangels eine zentrale Herausforderung dar. Die Generation Y bzw. Auszubildende, die dieser Generation angehören, zeigen eine besonders hohe Wechselbereitschaft. Organisationales
Commitment (OC) ist daher in der Psychologie und angrenzenden Wissenschaften eine zentrale Untersuchungsvariable. Die vorliegende Arbeit spezifizierte und erweiterte das OC-Rahmenmodell nach Felfe (2008) um verschiedene Personen- und Organisationsvariablen, wie die Big Five, die Selbstwirksamkeitserwartung und Angebote einer Organisation. Zudem wurden die Erwartungen und Erfahrungen einer Person sowie
die Diskrepanz davon (met expectations), die Bedeutung der Tätigkeit und die Rolle der Stimmung untersucht. Ziel war es, die Zusammenhänge der Variablen zu verstehen und Aussagen über Veränderungen zu treffen. In einem Zeitraum von drei Jahren wurden zu sechs Messzeitpunkten insgesamt 1277 Fragebögen von Auszubildenden aus Sparkassen in Baden-Württemberg ausgefüllt. Mittels der Partial Least Squares-Methode, die die Variablen in einem Strukturgleichungsmodell betrachtet, wurden die Ergebnisse ausgewertet. Es zeigte sich zum einen ein stärkerer Einfluss der Organisation auf die Erfahrungen eines Mitarbeiters im Vergleich zu den Persönlichkeitsmerkmalen. Zum anderen prägten die Erfahrungen das OC stärker als die Erwartungen oder die met expectations. OC war neben der Arbeitszufriedenheit der beste Prädiktor für die Bleibeabsicht. Die Bereiche Arbeitgeberimage, Weiterentwicklungsmöglichkeiten,
Aufgaben und Führung konnten als wesentliche Entwicklungsfelder für das OC ausgemacht werden. Neben diesem theoretischen Erkenntnisgewinn weist die Arbeit einen hohen praktischen Nutzen auf, da konkrete Maßnahmen zur Bindung von Auszubildenden und der Generation Y formuliert werden konnten.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Retaining good employees poses a central challenge in times of demographic change and therefore a lack of specialists. Generation Y and apprentices who belong to this generation are especially open to job changes. Therefore organizational commitment (OC) is a central research variable in psychology and closely related fields. This dissertation specified and extended Felfes theoretical framework ...
Retaining good employees poses a central challenge in times of demographic change and therefore a lack of specialists. Generation Y and apprentices who belong to this generation are especially open to job changes. Therefore organizational commitment (OC) is a central research variable in psychology and closely related fields.
This dissertation specified and extended Felfes theoretical framework of OC (Felfe, 2008) to several personal and organizational variables, like the Big Five, general self-efficacy and the offers of an organization. Furthermore the expectations and experiences of a person and the discrepancy of it (met expectations), the job meaning and the impact of affectivity were examined.
The aim was to understand the relations among those variables and to draw conclusions about variations.
During a three-year period 1277 questionnaires were completed at six times by apprentices working for the bank Sparkasse in Baden-Württemberg, Germany.
The results were analyzed with the Partial Least Squares method which observes variables in a structural equation model. The results showed a stronger influence of the organization on experiences of an employee compared to the influence of personality. Furthermore the experiences impacted OC more than the expectations or the met expectations. OC was next to job satisfaction the best predictor for the intent to stay in the job.
The fields of employer image, the possibility for advanced training, the tasks and the leadership were identified as the crucial challenges for OC. Next to these theoretical findings the work contributes to a high practical gain of knowledge because concrete suggestions could be made for the retaining of apprentices and the Generation Y.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 8 Juni 2016 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Peter Fischer |
| Tag der Prüfung | 6 Juni 2016 |
| Institutionen | Humanwissenschaften > Institut für Psychologie > Lehrstuhl für Psychologie V (Sozial-, Arbeits- und Organisationspsychologie) - Prof. Dr. Peter Fischer |
| Stichwörter / Keywords | Mitarbeiterbindung, organisationales Commitment, organizational commitment, Partial Least Squares-Methode, Strukturgleichungsmodell |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 100 Philosophie und Psychologie > 150 Psychologie |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-337379 |
| Dokumenten-ID | 33737 |
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