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Greipl, Benedikt

Dialektik des Anfangs - Parakonsistenz bei Platon und Hegel

Greipl, Benedikt (2017) Dialektik des Anfangs - Parakonsistenz bei Platon und Hegel. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 05 Sep 2017 08:19
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.36114


Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit geht erst auf den Begriff der Dialektik im Allgemeinen ein, und führt dann ein logisches Muster anhand der Paradoxa in Logik und Mengenlehre vor: der Widerspruch ist unvermeidlich und nicht auflösbar. Dieses Muster wird dann versucht an Hegels Einleitung zur Wissenschaft der Logik nachzuweisen: die Kontradiktion liegt in der Sache begründet und kann nicht aufgelöst werden. Am Anfang ...

Diese Arbeit geht erst auf den Begriff der Dialektik im Allgemeinen ein, und führt dann ein logisches Muster anhand der Paradoxa in Logik und Mengenlehre vor: der Widerspruch ist unvermeidlich und nicht auflösbar.
Dieses Muster wird dann versucht an Hegels Einleitung zur Wissenschaft der Logik nachzuweisen: die Kontradiktion liegt in der Sache begründet und kann nicht aufgelöst werden. Am Anfang der Wissenschaft der Logik liegt somit eine Antinomie vor; der Anfang kann nicht widerspruchsfrei formuliert werden.
Weiterhin wird das Muster des Widerspruchs auch an Platons Parmenides vorgeführt. Es wird erwiesen, dass auch in der Ideenlehre ein Widerspruch zu Grunde liegt, der nicht aufgelöst werden kann. Es wird verdeutlicht, dass Platon selbst diese Antinomie vorgeführt und akzeptiert hat: der zweite Teil des Parmenides erweist eben dies.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

At first, this work explains the notion of dialectics and establishes a logical pattern: there are contradictions in language, logics and set theory that cannot be resolved and are inevitable. This pattern is henceforth applied on Hegels introduction to the Science of Logic. The antinomy is explained as fundamental and systemic, and cannot be resolved. Therefore, there is a contradiction at the ...

At first, this work explains the notion of dialectics and establishes a logical pattern: there are contradictions in language, logics and set theory that cannot be resolved and are inevitable.
This pattern is henceforth applied on Hegels introduction to the Science of Logic. The antinomy is explained as fundamental and systemic, and cannot be resolved. Therefore, there is a contradiction at the base of the Science of Logic: it must be seen as paraconsistent.
The same pattern can be found in Plato's work, especially in the Parmenides: at the base of the theory of forms lies a contradiction that cannot be resolved and must therefore be interpreted as necessary and systemic. Plato himself did accept the antinomy; the second part of the Parmenides shows exactly that.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum5 September 2017
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Rolf Schönberger und Prof. Dr. Stephan Grotz
Tag der Prüfung22 Juni 2017
InstitutionenPhilosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften > Institut für Philosophie > Entpflichtete oder im Ruhestand befindliche Professoren > Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie (Prof. Dr. phil. Rolf Schönberger)
Stichwörter / KeywordsDialektik, dialectics, Plato, Platon, Hegel, Science of Logic, Wissenschaft der Logik, Parakonsistenz, Paraconsistency, Widerspruch, contradiction, Parmenides
Dewey-Dezimal-Klassifikation100 Philosophie und Psychologie > 100 Philosophie
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-361146
Dokumenten-ID36114

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