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Zelzner, Sebastian

Financial Trading and the Real Economy: A Competition for Talent

Zelzner, Sebastian (2020) Financial Trading and the Real Economy: A Competition for Talent. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 22 Sep 2020 07:21
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.43595


Zusammenfassung (Englisch)

The rise of finance over the last century begs the question of whether financial markets can, and potentially have, become excessive in a way that is detrimental to the real economy. This thesis addresses the brain-drain hypothesis with regards to finance, i.e., the conjecture that the financial sector attracts too much talent, which could produce larger social benefits in other occupations. We ...

The rise of finance over the last century begs the question of whether financial markets can, and potentially have, become excessive in a way that is detrimental to the real economy. This thesis addresses the brain-drain hypothesis with regards to finance, i.e., the conjecture that the financial sector attracts too much talent, which could produce larger social benefits in other occupations. We set up a new theoretical model, based on the noisy rational expectations equilibrium (REE) model of Grossman and Stiglitz (1980). Agents who specialize in financial trading promote informational efficiency, at the cost that they do not contribute to job creation and output production in the real sector. We find that the equilibrium allocation of talent to financial trading tends to be excessive from a social welfare point of view.

Übersetzung der Zusammenfassung (Deutsch)

Das Wachstum des Finanzsektors während des letzten Jahrhunderts wirft die Frage auf, ob der Finanzsektor zu groß werden kann, bzw. bereits zu groß geworden ist, und damit negative Auswirkungen auf die Realwirtschaft mit sich bringt. Diese Arbeit adressiert die Brain-Drain Hypothese in Bezug auf den Finanzsektor, d.h. die Frage, ob der Finanzsektor zu viele schlaue Köpfe an sich bindet, die in der ...

Das Wachstum des Finanzsektors während des letzten Jahrhunderts wirft die Frage auf, ob der Finanzsektor zu groß werden kann, bzw. bereits zu groß geworden ist, und damit negative Auswirkungen auf die Realwirtschaft mit sich bringt. Diese Arbeit adressiert die Brain-Drain Hypothese in Bezug auf den Finanzsektor, d.h. die Frage, ob der Finanzsektor zu viele schlaue Köpfe an sich bindet, die in der Realwirtschaft einen größeren Beitrag zum Gemeinwohl leisten könnten. Wir entwickeln ein neues theoretisches Modell, basierend auf dem Rational Expectations Equilibrium (REE) Modell von Grossman und Stiglitz (1980). Individuen, die sich auf Finanzhandel spezialisieren, verbessern die Markteffizienz, tragen allerdings nicht zur Schaffung von Jobs und der Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Realsektor bei. Unser Ergebnis ist, dass aus Sicht des Gemeinwohls tendenziell zu viele schlaue Köpfe im Finanzhandel tätig sind.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum22 September 2020
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Lutz Arnold
Tag der Prüfung18 Juni 2020
InstitutionenWirtschaftswissenschaften > Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie > Lehrstuhl für Theoretische Volkswirtschaft (Prof. Dr. Lutz Arnold)
Stichwörter / KeywordsFinancial Trading, Occupational Choice, Informational Efficiency, Allocation of Talent, Asymmetric Information, Rational Expectations Equilibirum, Grossman and Stiglitz
Dewey-Dezimal-Klassifikation300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-435953
Dokumenten-ID43595

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