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Metaanalyse von Bildgebungsstudien zu Tinnitus zugrunde liegenden Hirnveränderungen
Hochschulschrift der Universität Regensburg
Schlögl, Julia (2026) Metaanalyse von Bildgebungsstudien zu Tinnitus zugrunde liegenden Hirnveränderungen. Dissertation, Universität Regensburg.DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.80921
Zusammenfassung (Deutsch)
Schätzungsweise 740 Millionen Erwachsene weltweit sind von Tinnitus betroffen, dennoch sind die zugrunde liegenden Hirnveränderungen bislang nicht vollständig verstanden. Einzelne Bildgebungsstudien sind durch kleine Stichproben limitiert und liefern häufig uneinheitliche Ergebnisse. Die vorliegende Arbeit stützt sich auf Studien welche eine voxelbasierter Morphometrie (VBM) zu strukturellen ...
Schätzungsweise 740 Millionen Erwachsene weltweit sind von Tinnitus betroffen, dennoch sind die zugrunde liegenden Hirnveränderungen bislang nicht vollständig verstanden. Einzelne Bildgebungsstudien sind durch kleine Stichproben limitiert und liefern häufig uneinheitliche Ergebnisse. Die vorliegende Arbeit stützt sich auf Studien welche eine voxelbasierter Morphometrie (VBM) zu strukturellen Veränderungen der grauen Substanz bei Tinnitus-Patienten durchgeführt haben. Die in den Primärstudien berichteten Foci wurden in einer koordinatenbasierten Activation-Likelihood-Estimation(ALE)-Metaanalyse zusammengeführt, um konvergierende Veränderungen zu identifizieren. Anschließend wurden die Foci als Seeds in einer funktionellen Netzwerk-Mapping-Analyse verwendet, um ihre Konnektivität mit dem übrigen Gehirn zu untersuchen. Die Ergebnisse tragen zu einem besseren Verständnis der pathophysiologischen Mechanismen bei, die dem Tinnitus zugrunde liegen.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
Tinnitus affects an estimated 740 million adults worldwide, yet the underlying brain changes remain incompletely understood. Individual neuroimaging studies are limited by small sample sizes and often yield inconsistent results. This study draws on voxel-based morphometry (VBM) studies of structural gray matter changes in patients with tinnitus. Coordinates reported in the primary studies were ...
Tinnitus affects an estimated 740 million adults worldwide, yet the underlying brain changes remain incompletely understood. Individual neuroimaging studies are limited by small sample sizes and often yield inconsistent results. This study draws on voxel-based morphometry (VBM) studies of structural gray matter changes in patients with tinnitus. Coordinates reported in the primary studies were pooled in a coordinate-based activation likelihood estimation (ALE) meta-analysis to identify convergent alterations. These foci were then used as seeds in a functional network mapping analysis to examine their connectivity with the rest of the brain. The findings contribute to a better understanding of the pathophysiological mechanisms underlying tinnitus.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Open Access Art | Primärpublikation |
| Datum | 20 Oktober 2026 |
| Veröffentlichungsdatum | 20 Okt 2026 04:43 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Timm Pöppl |
| Tag der Prüfung | 6 Oktober 2026 |
| Institutionen | Medizin > Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie |
| Stichwörter / Keywords | Tinnitus, Voxelbasierte Morphometrie (VBM), ALE-Metaanalyse, funktionelle Konnektivität, Netzwerk-Mapping, Pathophysiologie |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-epub-809219 |
| Dokumenten-ID | 80921 |
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