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ALTER, MACHT, KULTUR: Alterskompetente Menschen als Subjekte einer modernen gesellschaftlichen und kulturellen Praxis
Kinsler, Margrit (2002) ALTER, MACHT, KULTUR: Alterskompetente Menschen als Subjekte einer modernen gesellschaftlichen und kulturellen Praxis. Dissertation, Universität Regensburg.Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 19 Jun 2002 13:41
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.9930
Zusammenfassung (Deutsch)
Begründet in der gerontologischen Forschung und der empirischen Untersuchung einer begünstigten Altengruppe sowie einer begünstigten jugendlichen Kontrollgruppe lassen sich Möglichkeiten der Entwicklung und der Existenz spezifischer Alterskulturen aufgrund entwickelter Weisheitspotentiale im Alter erkennen und beschreiben, die - weit über eine pluralistische Angebots- und Rezeptionskultur ...
Begründet in der gerontologischen Forschung und der empirischen Untersuchung einer begünstigten Altengruppe sowie einer begünstigten jugendlichen Kontrollgruppe lassen sich Möglichkeiten der Entwicklung und der Existenz spezifischer Alterskulturen aufgrund entwickelter Weisheitspotentiale im Alter erkennen und beschreiben, die - weit über eine pluralistische Angebots- und Rezeptionskultur hinaus - mit eigenen, besonderen kulturellen Qualitäten zu einem zukunftsfähigen gesellschaftlichen Diskurs beitragen können. Da weisheitsbegründete Kompetenzen sich bevorzugt im Alter entwickeln, werden sie in dieser Untersuchung als spezifische kulturelle Alterskompetenzen bezeichnet. Sie stellen ein Phänomen dar, das in der Diskussion um die Problematik einer sog. 'überalterten Gesellschaft' bisher weitgehend unberücksichtigt blieb. Die soziokulturellen Chancen und Notwendigkeiten spezifischer Alterskulturen wurden in der kulturellen Zukunftsdiskussion der Gesellschaft bisher nicht erkannt und nicht genutzt.
Mit einem sich entwickelnden Altenanteil von mehr als einem Drittel an der Gesamtbevölkerung in den nächsten drei Jahrzehnten stellt sich ein solcher kultureller Beitrag der Älteren an einer Zukunftsgestaltung zunehmend als generativer Pflichtbeitrag dar. Es müssen neue kulturelle Altersrollen wahrgenommen und damit neue und erweiterte Deutungs- und Sichtweisen von gesellschaftlicher Gegenwart und Zukunft möglich werden. Es muss darüber nachgedacht werden, welche strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen die Erschließung und Verwirklichung spezifischer alterskompetenter Rollen ermöglichen können.
Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)
The gerontologic science shows that it is possible to wise old people to develope a special cultural competence. Such a special competence may be important for the future of mankind. The widening of older people demands more and greater tasks fulfilled by them. In the development of wisdom and social conciousness is an chance to give a tribute to the development of a modern culture society.
Beteiligte Einrichtungen
Details
| Dokumentenart | Hochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation) |
| Datum | 18 Juni 2002 |
| Begutachter (Erstgutachter) | Prof. Dr. Helmut Heid |
| Tag der Prüfung | 14 Mai 2002 |
| Institutionen | Humanwissenschaften > Institut für Erziehungswissenschaften |
| Stichwörter / Keywords | Entwicklungspsychologie , Erfahrungswissen , Gesellschaftliches Bewusstsein , Kompetenz , Entwicklung , Kulturelle Entwicklung , Altersweisheit , Gesellschaftliche Altersrollen , plurale Alterskultur , spezifische Alterskultur , cultural development , development of competition , psychology of development , expertise , social cognition , wisdom of old age |
| Dewey-Dezimal-Klassifikation | 300 Sozialwissenschaften |
| Status | Veröffentlicht |
| Begutachtet | Ja, diese Version wurde begutachtet |
| An der Universität Regensburg entstanden | Ja |
| URN der UB Regensburg | urn:nbn:de:bvb:355-opus-858 |
| Dokumenten-ID | 9930 |
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