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Aicher, Simone

Förderung der Autonomie von Psychiatrie-Erfahrenen

Aicher, Simone (2017) Förderung der Autonomie von Psychiatrie-Erfahrenen. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 23 Feb 2017 14:03
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.35218


Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Dissertation untersucht Konzepte von Autonomie und diskutiert kritisch verschiedene Möglichkeiten zur Förderung von Autonomie bei Psychiatrie-Erfahrenen, wie zum Beispiel psychiatrische Patientenverfügungen und Behandlungsvereinbarungen sowie Programme für Genesungsbegleiter (Ex-In) und das Open-Dialogue-Projekt in Finnland. Familienangehörige, Professionelle und auch die ...

Die vorliegende Dissertation untersucht Konzepte von Autonomie und diskutiert kritisch verschiedene Möglichkeiten zur Förderung von Autonomie bei Psychiatrie-Erfahrenen, wie zum Beispiel psychiatrische Patientenverfügungen und Behandlungsvereinbarungen sowie Programme für Genesungsbegleiter (Ex-In) und das Open-Dialogue-Projekt in Finnland. Familienangehörige, Professionelle und auch die Gesellschaft beeinflussen, wie und ob Autonomie von Psychiatrie-Erfahrenen gefördert oder unterlaufen wird. Außerdem haben die Recovery- und die Empowerment-Bewegung die Rollen der verschiedenen Beteiligten im Bereich der Psychiatrie verändert. Ich setze den Schwerpunkt auf die Perspektive von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung, die sich in den vergangenen 25 Jahren zu Vereinen zusammengeschlossen haben, untersuche aber ebenso die Perspektiven ihrer Familienmitglieder und von in der Psychiatrie professionell Tätigen wie etwa Psychologen, Sozialarbeiter und Psychiater.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

In my PhD project I critically examine concepts of autonomy and discuss several possibilities of promoting autonomy in mental health such as advance directives and joint crisis plans, programs for peer supporters in Germany and the Open Dialogue project in Finland. Family members, professionals and also society in general often influence whether autonomy in mental health consumers is fostered or ...

In my PhD project I critically examine concepts of autonomy and discuss several possibilities of
promoting autonomy in mental health such as advance directives and joint crisis plans,
programs for peer supporters in Germany and the Open Dialogue project in Finland. Family
members, professionals and also society in general often influence whether autonomy in
mental health consumers is fostered or impeded. Additionally, the recovery and the
empowerment movement have changed the roles and tasks of the stakeholders in the mental
health system. I will focus on the perspective of people with lived experience who have
established associations and support groups during the past 25 years. I am also interested in
the perspective of their family members and of professionals in mental health such as
social workers, psychologists and psychiatrists.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum23 Februar 2017
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Hans Gruber
Tag der Prüfung19 Dezember 2016
InstitutionenHumanwissenschaften > Institut für Erziehungswissenschaften > Lehrstuhl für Pädagogik III (Prof. Dr. Hans Gruber)
Stichwörter / KeywordsAutonomie, Psychiatrie, Patientenverfügungen, Interviews
Dewey-Dezimal-Klassifikation100 Philosophie und Psychologie > 100 Philosophie
100 Philosophie und Psychologie > 150 Psychologie
300 Sozialwissenschaften > 300 Sozialwissenschaften, Soziologie
300 Sozialwissenschaften > 360 Soziale Probleme, Sozialarbeit
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-352184
Dokumenten-ID35218

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