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Beuker, Ralf

Design Thinking als wertschöpfender Faktor im Rahmen von Innovationsprozessen: Untersuchung am Beispiel der Firma Braun

Beuker, Ralf (2019) Design Thinking als wertschöpfender Faktor im Rahmen von Innovationsprozessen: Untersuchung am Beispiel der Firma Braun. Dissertation, Universität Regensburg.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 30 Aug 2019 09:57
Hochschulschrift der Universität Regensburg
DOI zum Zitieren dieses Dokuments: 10.5283/epub.40556


Zusammenfassung (Deutsch)

Im wirtschaftlichen Kontext wird der Begriff Design im Regelfall als Werkzeug betrachtet, mit dessen Hilfe Produkte oder Dienstleistungen ‚verschönert‘ werden, um sie im Rahmen von Produkt- und Marketingkampagnen zu einem möglichst hohen Preis verkaufen zu können. Hier tritt Design lediglich als Produktdesign zutage. Dabei handelt es sich aber um ein Verständnis von Design, welches dem ...

Im wirtschaftlichen Kontext wird der Begriff Design im Regelfall als Werkzeug betrachtet, mit dessen Hilfe Produkte oder Dienstleistungen ‚verschönert‘ werden, um sie im Rahmen von Produkt- und Marketingkampagnen zu einem möglichst hohen Preis verkaufen zu können. Hier tritt Design lediglich als
Produktdesign zutage. Dabei handelt es sich aber um ein Verständnis von Design, welches dem umfassenden Forschungs- und Anwendungsfeld sowie den Möglichkeiten, die Design in einem anderen, breiteren Umfeld mit sich bringen kann, nicht gerecht wird. Im Rahmen des Managements von Innovationen – hier verstanden entweder als Erfindung oder als Überführung einer Idee in ein neues Konzept als vollkommene Neugestaltung eines Konzeptes, das aus einer Verknüpfung bereits bestehender Konzepte resultiert – wird daher Design häufig auch als unterstützendes Mittel und nicht als Treiber einer Entwicklung identifiziert. Des Weiteren kann Design eine Interpretation als Unternehmensdesign erfahren und betrifft hier insbesondere die Ablauf- und Aufbauorganisation des Unternehmens. Aus der heutigen primär national und regional geprägten Designsichtweise werden viele Potenziale, die Design bietet, nicht annähernd ausgeschöpft. Insbesondere wird Design so nicht als Bereicherung des Innovationsmanagements oder der Strukturen und Abläufe im Unternehmen verstanden, was wertvolle Impulse sowohl für die Entwicklung von Designs bzw. der designorientierten Aufstellung von Unternehmen als auch für das Innovationsmanagement bzw. das Unternehmen selbst mit sich bringen kann (sog. Design Thinking – DT). An diesem Punkt setzt die vorliegende Arbeit an und will DT systematisch in den bereits umfassend erforschten Wissenschaftsbereich des Innovationsmanagements einbinden. Dies erfolgt durch Identifikation der relevanten Konstrukte und die Entwicklung eines Prozessmodells anhand einer Fallstudienanalyse zum Unternehmen Braun. Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass sich DT glaubwürdig in das Innovationsmanagement integrieren lässt.

Übersetzung der Zusammenfassung (Englisch)

In the economic context, the term design is usually seen as a tool to 'embellish' products or services in order to sell them at the highest possible price in product and marketing campaigns. Here, design merely appears as a product design. However, this is an understanding of design that does not do justice to the comprehensive field of research and application and the possibilities that design ...

In the economic context, the term design is usually seen as a tool to 'embellish' products or services in order to sell them at the highest possible price in product and marketing campaigns. Here, design merely appears as a product design. However, this is an understanding of design that does not do justice to the comprehensive field of research and application and the possibilities that design can bring with it in a different, broader environment. Within the framework of innovation management - understood here either as an invention or as the transformation of an idea into a new concept as the complete redesign of a concept that results from a combination of already existing concepts - design is therefore often identified as a supporting means and not as a driver of development. Furthermore, design can be interpreted as a corporate design and concerns in particular the operational and organisational structure of the company.
From today's primarily national and regional design perspective, many potentials offered by design are not nearly exhausted. In particular, design is not understood as enriching innovation management or the structures and processes in the company, which can provide valuable impulses for the development of designs or the design-oriented positioning of companies as well as for innovation management or the company itself (so-called Design Thinking - DT). This is the point at which the present work starts and wants to systematically integrate DT into the already comprehensively researched scientific field of innovation management. This is done by identifying the relevant constructs and developing a process model based on a case study analysis of Braun in Kronberg, Germany. It is of central importance that DT can be credibly integrated into innovation management.


Beteiligte Einrichtungen


Details

DokumentenartHochschulschrift der Universität Regensburg (Dissertation)
Datum30 August 2019
Begutachter (Erstgutachter)Prof. Dr. Michael Dowling
Tag der Prüfung29 Januar 2019
InstitutionenWirtschaftswissenschaften > Institut für Betriebswirtschaftslehre > Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement (Prof. Dr. Michael Dowling)
Stichwörter / KeywordsDesign Thinking, Designthinking, Innovation management, Innovatiosmanagement, Innovationsprozesse, Innovationsprozess, Innovation process, Case study research,
Dewey-Dezimal-Klassifikation300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-405563
Dokumenten-ID40556

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