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Groote, Inga Mai

Musiktheoretische Texte in guter Gesellschaft?
Zur Überlieferung in Sammelbänden und Kompilationen (mit Anmerkungen zur Handschrift D-Rtt 103/1)

Groote, Inga Mai (2019) Musiktheoretische Texte in guter Gesellschaft?
Zur Überlieferung in Sammelbänden und Kompilationen (mit Anmerkungen zur Handschrift D-Rtt 103/1).
In: Schiltz, Katelijne, (ed.) Musikalische Schätze in Regensburger Bibliotheken. Regensburger Studien zur Musikgeschichte, 13. ConBrio, Regensburg, S. 47-60. ISBN 978-3-940768-82-7.

Veröffentlichungsdatum dieses Volltextes: 28 Okt 2019 14:11
Buchkapitel


Zusammenfassung

Unter den Handschriften der Regensburger Bibliotheken finden sich auch solche mit musiktheoretischen Traktaten. Im Folgenden sollen daraus Beispiele aus der Zeit um 1500 im Hinblick auf die damit verbundenen Schreib- und Überlieferungspraktiken betrachtet werden, da diese eine zusätzliche Ebene eröffnen, um – über den theoretischen Inhalt hinaus – die Benutzung und Funktionen derartiger Texte zu ...

Unter den Handschriften der Regensburger Bibliotheken finden sich auch solche mit musiktheoretischen Traktaten. Im Folgenden sollen daraus Beispiele aus der Zeit um 1500 im Hinblick auf die damit verbundenen Schreib- und Überlieferungspraktiken betrachtet werden, da diese eine zusätzliche Ebene eröffnen, um – über den theoretischen Inhalt hinaus – die Benutzung und Funktionen derartiger Texte zu verstehen. Das Gros musiktheoretischer Schriften des ausgehenden 15. Jahrhunderts dürfte auf den ersten Blick kaum wie eine spannende Lektüre wirken: Die Schriften behandeln das Tonsystem und die Tonnamen, die Anwendung von Solmisation, Intervalle, gegebenenfalls das Erkennen von Tonarten und die Funktionsweise von Notation für mehrstimmige Musik, also recht abstrakte oder technische Inhalte – und das in der Regel, ohne ausführlicher auf konkrete Musik einzugehen. Auch wenn Satzlehre behandelt wird, bleibt die Darstellung üblicherweise auf der Ebene allgemeiner Erklärungen der Regeln. Zudem existieren sehr viele Texte, von denen die meisten auf den ersten Blick nicht originell sind, sondern gleichbleibende Inhalte wiederholen – was aber für Lehrtexte, die weitgehend kanonisiertes Wissen vermitteln sollen, gerade kein Nachteil ist, sondern die Konsolidierung eines Wissensbestandes bewirkt.


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Details

DokumentenartBuchkapitel
ISBN978-3-940768-82-7
Buchtitel:Musikalische Schätze in Regensburger Bibliotheken
Verlag:ConBrio
Ort der Veröffentlichung:Regensburg
Sonstige Reihe:Regensburger Studien zur Musikgeschichte
Band:13
Seitenbereich:S. 47-60
Datum2019
InstitutionenPhilosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften > Institut für Musikwissenschaft
Dewey-Dezimal-Klassifikation700 Künste und Unterhaltung > 780 Musik
StatusVeröffentlicht
BegutachtetJa, diese Version wurde begutachtet
An der Universität Regensburg entstandenJa
URN der UB Regensburgurn:nbn:de:bvb:355-epub-409199
Dokumenten-ID40919

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