Zusammenfassung
Der Beitrag widmet sich der evidenzbasierten Leseförderung und analysiert zentrale Befunde der nationalen und internationalen Leseforschung. Ausgehend von empirischen Studien wie IGLU, PISA und DESI wird gezeigt, dass viele Schülerinnen und Schüler – insbesondere leistungsschwächere Kinder – im schulischen Leseunterricht nur unzureichend gefördert werden. Vor diesem Hintergrund werden ...
Zusammenfassung
Der Beitrag widmet sich der evidenzbasierten Leseförderung und analysiert zentrale Befunde der nationalen und internationalen Leseforschung. Ausgehend von empirischen Studien wie IGLU, PISA und DESI wird gezeigt, dass viele Schülerinnen und Schüler – insbesondere leistungsschwächere Kinder – im schulischen Leseunterricht nur unzureichend gefördert werden. Vor diesem Hintergrund werden theoretische Modelle der Lesekompetenz vorgestellt, die kognitive Prozesse, individuelle Dispositionen sowie soziale und kulturelle Einflussfaktoren berücksichtigen. Aufbauend darauf werden wirksame Ansätze der Leseförderung systematisch dargestellt, insbesondere zur Förderung der Dekodierfähigkeit, des Wortschatzes, der Leseflüssigkeit und des Leseverstehens durch Strategietrainings. Der Beitrag betont die Bedeutung fundierter Diagnostik, langfristiger Förderkonzepte und der professionellen Expertise der Lehrkräfte für einen erfolgreichen, kompetenzorientierten Leseunterricht